Hunger, Armut, Soziale Frage
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Beschreibung
Mit der Industrialisierung endeten die klassischen Hungerkrisen. Hunger blieb aber ein Problem besonders in der Arbeiterschaft. Wie gingen katholische Bürger mit dieser Herausforderung um? Wie kommunizierten sie darüber? Welche Institutionen gründeten sie? Welche Gesellschaftsbilder hatten sie? Die Studie untersucht die sozialkatholischen Ordnungsdiskurse, die innerhalb des Milieus geführt wurden. Sie geht von der Beobachtung aus, dass Unter- und Mangelernährung in der Industriegesellschaft des Kaiserreichs ein brisantes Bedrohungspotential für die herrschenden Ordnungsvorstellungen hatte. Die Studie kann zeigen, dass die katholische Diagnose zerfallender Ordnung erheblich zum inneren Zusammenhalt des Milieus beitrug. Deutlich wird dies an den verschiedenen Diskursorten, die eingehend analysiert werden: von den Katholikentagen, über die vinzentinischen Vereine und Arbeitervereine bis hin zur Caritas. von Riese, Christina
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Über den Autor
Christina Riese ist Referentin für Caritastheologie und Ethik im Caritasverband für Frankfurt.
- Kartoniert
- 475 Seiten
- Erschienen 2018
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- Erschienen 1975
- Rowohlt Taschenbuch
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- HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH
- paperback
- 64 Seiten
- Erschienen 2023
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