Spinoza in der jüdischen Aufklärung
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Artikel zZt. nicht lieferbar
Artikel zZt. nicht lieferbar

Beschreibung
Kaum ein anderer Denker hat die jüdische Moderne in einem so hohen Maße beeinflusst wie der Philosoph Baruch Spinoza. Als eine intellektuelle Grenzfigur, die nach ihrer Verbannung aus der jüdischen Gemeinde Amsterdams im Jahre 1656 in die christlich-abendländische Geisteswelt eintrat, inspirierte er jene Aufklärer der Haskala, die ein gutes Jahrhundert später nach einem eigenen jüdischen Weg in die europäische Moderne suchten. Diese Denker trafen dabei auf eine nichtjüdische Gelehrtenwelt, in der sich mit dem Namen des niederländischen Philosophen ebenso idealisierende Erwartungen wie irrationale Ängste gegenüber dem in Spinoza identifizierten intellektuellen Idealtypus des Jüdischen verbanden. Somit ist die Geschichte der jüdischen Rezeption Spinozas seit dem Zeitalter der europäischen Aufklärung stets ein Indikator dafür, welchen Stand das wechselhafte Verhältnis zwischen jüdischer und nichtjüdischer Welt gerade erreicht hatte. Im Nachvollzug der Verlaufsformen der jüdischen Spinoza-Rezeption vom 17. bis ins 20. Jahrhundert zeigt die vorliegende Studie, wie sich jüdisches Selbstbild und Fremdzuschreibung immer wieder wechselseitig bedingt haben. von Wulf, Jan-Hendrik
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
- Kartoniert
- 758 Seiten
- Erschienen 1970
- Reclam, Philipp, jun. GmbH,...
- Gebunden
- 2218 Seiten
- Erschienen 2011
- wbg Academic in Herder
- Gebunden
- 330 Seiten
- Erschienen 2019
- Nikol
- paperback
- 302 Seiten
- Erschienen 2025
- Meiner, F
- paperback
- 178 Seiten
- Erschienen 2001
- Francke, A
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 1994
- Meiner
- paperback
- 612 Seiten
- Erschienen 2007
- Meiner, F
- Kartoniert
- 248 Seiten
- Erschienen 2022
- Wienand
- hardcover -
- Erschienen 1999
- Gütersloher Verlagshaus,
- hardcover -
- Erschienen 2001
- Fisical_Book




