Kritik der künstlichen Vernunft: Vorspiel eines Anathemas (Reihe: Bedenken und Besinnen)
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Beschreibung
Jan Juhani Steinmann legt eine Techniktheologie vor, die die digitale Transformation aus der Perspektive des Christentums untersucht. Statt eines Paradigmas der Humanität, das über eine Dauer von 6000 Jahren den Selbst- und Weltbezug des Menschen bestimmt hat, bahnt sich heute mit immer größerer Macht ein Paradigma der Trans-Humanität an. Es trachtet mit technologischen Mitteln ein neues Verständnis von Welt und Mensch zu etablieren. Anstelle von Metaphysik tritt so eine materialistische Machbarkeitsideologie, anstelle der Kultivierung die Optimierung, anstelle des Verstehens die Information, anstelle der Urteilskraft die Automatisierung – und anstelle des alten Schöpfergottes ein neuer Gott, ein neopaganer Götze, Ausdruck der Selbstverherrlichung des Menschen. Es ist offenkundig, daß dieser Epochenbruch nicht nur das bisherige Verständnis der Humanitas in Frage stellt, sondern das gesamte Christentum als jene Religion, die sich zum Menschensohn bekennt. Die Analyse arbeitet dagegen die Ratio eines dritten Paradigmas heraus, des Paradigmas der Theo-Humanität. In diesem spricht sich die Poesie einer göttlichen Vernunft aus, die auf die „Theosis“ hinweist: die Vergöttlichung des Menschen, und zwar allein durch Gottes Gnaden und nicht durch die Phantasmagorien eines technozentrischen Willens zur Macht!
Produktdetails
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Über den Autor
- perfect
- 128 Seiten
- Erschienen 2023
- Claudius
- Kartoniert
- 304 Seiten
- Erschienen 2010
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 448 Seiten
- Erschienen 1992
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 308 Seiten
- Erschienen 2012
- De Gruyter
- paperback
- 388 Seiten
- Erschienen 2001
- Königshausen u. Neumann
- paperback
- 296 Seiten
- Erschienen 1975
- Routledge



