Der stehende Sturm. Zur Dynamik gesellschaftlicher Selbstauflösung (1600 - 2000): Zur Dynamik gesellschaftlicher Selbstauflösung und kollektiver Regression (1600-2000)
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Beschreibung
Der eigentümliche Ausdruck, der heute meist für Welt steht, der Ausdruck Umwelt, scheint ein Welt-Verhältnis auszudrücken, das den Akzent nicht aufs Objekt, sondern aufs Subjekt verlegt hat, auf die den Weltmittelpunkt einnehmende Monade. Diese scheint die Welt nicht mehr als gegebene, sondern als Ensemble von Varietäten zu verstehen, auf die sie zugreifen (die sie also auch verletzen oder zerstören) kann, dem Flaneur auf den Supermärkten dieser Welt vergleichbar. Der Form nach hält sie an einem Eigentumsbegriff fest, der als substantiell, als statisch auslegt, was in Wirklichkeit dynamisch ist in einer Welt, die seit Generationen keinerlei festes Eigentum mehr gelten lassen konnte. Es ist der permanente Zugriff, der verrät, dass er dem in Wahrheit Rechnung trägt. Das "Eigentum" sieht sich auf den permanenten Gestus der Aneignung angewiesen. Ein perverseres System ist geschichtlich wahrscheinlich niemals beobachtet worden. Nicht das viel gescholtene Konkurrenzprinzip, ein weit virulen teres Movens treibt es an. Denn das "Aneignungsprinzip", einmal in Gang gesetzt, könnte in der Tat nicht mehr zur Ruhe kommen. Es nährt sich ja aus der permanenten Angst vor Verlust.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 310 Seiten
- Erschienen 2021
- Suhrkamp Verlag
- Klappenbroschur
- 319 Seiten
- Erschienen 2017
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 260 Seiten
- Erschienen 2019
- Tropen
- Gebunden
- 312 Seiten
- Erschienen 2017
- Oekom Verlag GmbH
- hardcover
- 267 Seiten
- Erschienen 2023
- Wallstein Verlag
- Kartoniert
- 736 Seiten
- Erschienen 2011
- FISCHER Taschenbuch
- Kartoniert
- 155 Seiten
- Erschienen 2013
- Suhrkamp Verlag



