Sex, Djihad und Despotie: Zur Kritik des Phallozentrismus
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Beschreibung
Seit dem 11. September 2001 wird in der westlichen Öffentlichkeit die Frage diskutiert, was der Islam mit dem weltweit agierenden Suizid- und Tugendterror zu tun hat, der in seinem Namen zuförderst gegen Juden, Frauen und Homosexuelle sich richtet. In Thomas Mauls kritischer Analyse des klassisch-schariatischen Geschlechterverhältnisses und der ihm entsprechenden Sexualpolitik im Spannungsfeld von Religion (Eschatologie, Ritualpraxis) und Gesellschaft (Patriarchalismus, orientalische Despotie, Djihad-Doktrin) erweist sich die Gemeinschaft der Gläubigen (Umma) als wesenhaft durch einen Phallozentrismus konstituiert, der in der Moderne notwendig in die Krise gerät. Die gegenwärtige barbarische Gewalt des Kollektivs ist damit nichts anderes denn eine anachronistisch-pathologische Verteidigung der im Verfall begriffenen Tradition und gilt in letzter Instanz immer dem (sexuell) selbstbestimmten Individuum.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 240 Seiten
- Erschienen 2022
- Piper
- paperback
- 587 Seiten
- Erschienen 1989
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 414 Seiten
- Erschienen 2011
- Suhrkamp Verlag
- Klappenbroschur
- 256 Seiten
- Erschienen 2021
- Ch. Links Verlag
- Gebunden
- 199 Seiten
- Erschienen 2011
- zu Klampen Verlag
- Gebunden
- 368 Seiten
- Erschienen 2020
- Klett-Cotta
- Gebunden
- 157 Seiten
- Erschienen 2019
- Konstanz University Press




