Gottfried Benn - Bertolt Brecht
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Beschreibung
Gottfried Benn und Bertolt Brecht - zwei herausragende Repräsentanten der Klassischen Moderne, die in ihren ideologischen Positionen und ästhetischen Innovationen gegensätzlicher nicht sein könnten. Und doch eröffnet die Zusammenschau ihrer Parallelbiographien und Werkkonstellationen reizvolle Perspektiven auf den literarischen Pluralismus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als Janusgesicht der Moderne blicken Benn und Brecht zwar äußerst kritisch auf ihre Zeit, deuten sie aber jeweils anders. Für Brecht, dem der Marxismus zum Schlüssel wird, um ökonomische und kulturelle Machtkonstellationen samt ihren ideologischen Verblendungen zu erfassen, hat die Literatur die Funktion, die Gesetze der Wirklichkeit sichtbar zu machen, damit der Rezipient mit seinem Urteil "dazwischen" kommt. Benn hingegen, der das 20. Jahrhundert als eine Zeit des Niedergangs bestimmt, in der ursprüngliche Seinstiefe gegen flache Zivilisationsbequemlichkeit eingetauscht wird, präferiert die Regression in den prälogischen Zustand einer All-Einheit des Seins oder die Progression zur "Metaphysik der Form".Indem die Beiträge des Sammelbandes neben den Schnittmengen die Differenzen zwischen dem geschichtsabgewandten Ästhetizismus Benns und der geschichtszugewandten "Gebrauchsliteratur" Brechts herausarbeiten, werden zwei literarische Haltungen profiliert, die sich in Zustimmung und Ablehnung zu ideologischen Identifikationsmustern formierten. von Aurnhammer, Achim
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 788 Seiten
- Erschienen 1989
- FISCHER Taschenbuch
- Gebundene Ausgabe
- 3985 Seiten
- Erschienen 1997
- Suhrkamp
- Gebunden
- 544 Seiten
- Erschienen 2019
- Klett-Cotta
- Leinen
- 520 Seiten
- Erschienen 2004
- Wallstein Verlag
- Gebunden
- 103 Seiten
- Erschienen 2022
- Kiepenheuer&Witsch
- perfect -
- Erschienen 1900
- Insel Verlag Anton Kippenberg




