Feindbild Gustav Mahler: Zur antisemitischen Abwehr der Moderne in Österreich
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Beschreibung
Das Buch "Feindbild Gustav Mahler: Zur antisemitischen Abwehr der Moderne in Österreich" von Wilhelm Svoboda untersucht die antisemitischen Anfeindungen, denen der Komponist Gustav Mahler im Wien des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts ausgesetzt war. Svoboda beleuchtet, wie Mahler, als zentrale Figur der musikalischen Moderne, zur Zielscheibe einer breiteren gesellschaftlichen Abwehrhaltung gegen den Modernismus wurde, die stark von antisemitischen Vorurteilen geprägt war. Das Werk analysiert die kulturellen und politischen Strömungen dieser Zeit in Österreich und zeigt auf, wie Mahlers jüdische Herkunft und seine avantgardistische Musik von Kritikern genutzt wurden, um Ressentiments gegen Veränderungen in Kunst und Gesellschaft zu schüren. Durch diese Untersuchung wird das Buch zu einem wichtigen Beitrag zum Verständnis des Zusammenspiels von Antisemitismus und Kulturkritik in der österreichischen Geschichte.
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Über den Autor
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