Südasien in der "Neuzeit": Geschichte und Gesellschaft, 1500-2000 (Edition Weltregionen)
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Beschreibung
Südasien ist einer der großen Kulturräume der Menschheit und bietet heute fast einem Viertel der Weltbevölkerung eine Heimat: Die Herausgeberinnen und Autorinnen dieses Bandes konzentrieren sich auf einen historischen Überblick über die "Neuzeit". Diese aus der europäischen Geschichte entlehnte Periodisierung kann auch für Südasien durchaus sinnvoll verwendet werden. Aspekte der politischen Geschichte, der Sozialgeschichte sowie der Kultur- und Philosophiegeschichte werden gleichermaßen berücksichtigt. Einleitend zeichnet Dietmar Rothermund die Grundzüge der historischen Entwicklung dieser Weltregion nach. Die indische Philosophie mit ihrer alten Tradition wirkt bis heute fort und fand ihren Ausdruck in den Werken von Gelehrten, deren Schrifttum analysiert wird. Seitdem späten Mittelalter war Südasien zudem auch der Hort einer bedeutsamen islamischen Gelehrsamkeit. Dabei wird oft übersehen, dass in Südasien weit mehr Muslime leben als in West- oder Südostasien. Heute sind es nahezu 400 Millionen. Sie haben über die Jahrhunderte ein reges geistiges Leben entfaltet. In weiteren Beiträgen wird die Geschichte der Frauen Südasiens, die Geschichte der Bildung, der Wissenschaft, der Arbeit und der Umwelt dargestellt. Die Jahrzehnte nach der Erlangung der Unabhängigkeit wurden zumindest in Indien von einem politischen Regime gestaltet, das seine Legitimation aus dem Freiheitskampf bezog. Der Hindu-Nationalismus spielte damals noch keine Rolle, hat sich jedoch, in jüngster Zeit als politische Kraft erwiesen, die Anspruch auf die Loyalität der Mehrheit der indischen Nation erhebt.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover -
- Erschienen 1987
- Frankfurt am Main. S. Fisch...
- Gebunden
- 464 Seiten
- Erschienen 2017
- C.H.Beck



