Das Unbehagen im Subjekt (Passagen Philosophie)
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Beschreibung
Was hat die Psychoanalyse zur Philosophie beizutragen? Gibt es ein Vorrecht der Philosophie, die Grundlagen der Psychoanalyse zu definieren? Slavoj Žižek untersucht paradigmatisch für diese Fragen die Konzeption des Subjekts in der Psychoanalyse und vergleicht sie mit philosophischen Theorien der Subjektivität.Er zeigt, wie Jacques Lacan Descartes’ Begriff eines autonomen, dekontextualisierten Subjekts übernimmt, dieses Subjekt aber zum zweifelnden, strauchelnden, phantasierenden Schöpfer seiner illusorischen Welt werden lässt. Entsprechend interpretiere Lacan das Unbewusste als eine psychische Maschine, die jegliche Erfordernisse des Realitätsprinzips missachte. In der Studie zum Unbehagen im Subjekt tritt Žižek mittels des Lacanschen Modells deshalb an, philosophische Konzeptionen, die in Opposition zu Descartes die Lebenswelt konstitutiv in die Konzeption des Subjekts integrieren, zu dekonstruieren: weder Heideggersches In-der-Welt-Sein noch die Modelle der Kognitionswissenschaften, der klassischen Ethik und der politischen Theorie sind geeignet, die Plausibilität der modernen Version von Subjektivität, die Jacques Lacan für die Psychoanalyse fruchtbar machte, zu erreichen.
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Über den Autor
- Kartoniert
- 236 Seiten
- Erschienen 1991
- Suhrkamp Verlag
- Hardcover
- 160 Seiten
- Erschienen 2018
- Verlag Karl Alber
- paperback -
- Klostermann, Vittorio
- Kartoniert
- 216 Seiten
- Erschienen 2001
- FISCHER Taschenbuch
- hardcover
- 267 Seiten
- Erschienen 2023
- Wallstein Verlag
- Kartoniert
- 447 Seiten
- Erschienen 2005
- Suhrkamp Verlag



