Konturen der Zukunftsgesellschaft
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Beschreibung
Aus der Perspektive der späten Industriegesellschaft und der sich allenthalben und zügig um uns herum entwickelnden Übergangsgesellschaft sind der historische Sinn und die Notwendigkeit von Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik längst unstrittig. Das Widerstreben der alten Industriegesellschaft gegenüber Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik hat sich zwar noch nicht völlig aufgelöst - es geht aber noch schneller unter als die Industriegesellschaft selbst. Es ist für die aktuellen Übergangsgesellschaften kein grundsätzliches Problem mehr. Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik behindern sich heute vielmehr selbst. Diese selbstverursachte Behinderung entsteht durch die doppelte Ignoranz der gegenwärtig praktizierten Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik, einerseits gegenüber der im Verlauf der Zeit immer sichtbarer werdenden und heute nur noch schwerlich zu leugnenden Limitierung ihrer Erfolge und Erfolgschancen und andererseits gegenüber den neuartigen Möglichkeiten der Neuorientierung von wissenschaftlich-technischem Fortschritt und gesellschaftlicher Entwicklung, die von ihr nicht angemessen wahrgenommen oder sogar gänzlich ausgeblendet werden. Je mehr die aktuelle Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik an ihren bislang vorherrschenden Sichtweisen festhält und je weniger sie auf das blickt, was an Zukunft neu und evolutionär um uns herum zu werden beginnt, umso mehr wird sie in Zukunftsängste und zu Abwehrstrategien gedrängt werden, die sich gegen den - ohnehin stattfindenden - strukturellen gesellschaftlichen Wandel wenden. Wollen wir das Potenzial der Zukunftsgesellschaft bereits heute erkennen und zu seiner Entfaltung bringen, so brauchen wir Leitbilder und Orientierungswissen, die zukunftsgerichtetes Handeln angemessen und nach den Möglichkeiten unserer Zeit stützen. Die vorliegende Schrift greift dieses Ansinnen auf. In ihr legen die Autoren die von ihnen aufgrund ihrer eigenen und der Vorarbeit vieler anderer ForscherInnen gefundenen Merkmale der Übergangsgesellschaft und die dieser Gesellschaft innewohnende Entwicklungsdynamik dar.Das Buch ist Bestandteil eines umfassenderen Projektes, dessen Ergebnisse unter der Dachüberschrift "Argumente für eine evolutionäre Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategie" in einer dreibändigen Buchreihe erscheinen. von Bechmann, Arnim
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Über den Autor
Prof. Dr. Arnim Bechmann (1943-2014); Studium der Mathematik, Physik und Volkswirtschaftslehre in Göttingen (Dipl.-Math.) und Berlin (Dr. rer. pol.), Habilitation für Planungstheorie und Planungsmethodik an der TU Hannover. Professor für Landschaftsökonomie am Institut für Landschaftsökonomie der TU Berlin (1979-99), Vorstandssprecher des Freiburger Öko-Instituts (1980-83), Gründer und Direktor des Zukunfts-Zentrums Barsinghausen (1985-2008), Initiator des internetbasierten Wissenssystems "Orientierungsnetzwerk - Paradigmensprung" (2007-2014), Leitungs- und Beiratsfunktionen in diversen Wissenschaftsinstitutionen, Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen, Beiträge in Rundfunk und Fernsehen. Arbeitsschwerpunkte: Systemanalyse und Systemplanung zum Umwelt- und Ressourcenmanagement, Entwicklung computerbasierter Komplexitätsmanagement-Systeme sowie Konzept, Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten einer Nachmaterialistischen Naturwissenschaft.
- Kartoniert
- 204 Seiten
- Erschienen 2019
- Beltz Juventa
- paperback
- 176 Seiten
- Erschienen 1996
- Campus Verlag
- Kartoniert
- 236 Seiten
- Erschienen 2007
- Rowohlt Taschenbuch
- Gebunden
- 160 Seiten
- Erschienen 2021
- Edition Moderne
- Kartoniert
- 147 Seiten
- Erschienen 2014
- Klett-Cotta
- Kartoniert
- 430 Seiten
- Erschienen 2022
- Heyne Verlag
- paperback
- 270 Seiten
- Erschienen 2013
- Suhrkamp Verlag
- perfect
- 432 Seiten
- Erschienen 2026
- ForwardVerlag




