Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte im Nationalsozialismus
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Artikel zZt. nicht lieferbar
Artikel zZt. nicht lieferbar

Beschreibung
Ab 1933 wurde seitens der nationalsozialistischen Machthaber die »Neue Deutsche Heilkunde« als Konzept der Alternativmedizin entwickelt. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte war dabei ein wichtiger Akteur. Kollegen, die gegen die Nazis opponierten, wurden aus den Reihen des »Zentralvereins« ausgestoßen oder zumindest nicht unterstützt. Die überwiegende Mehrheit der homöopathischen Ärzte passte sich den ideologischen und medizinischen Vorgaben des NS-Regimes an. Dennoch erreichte der »Zentralverein« im Gegenzug keine allgemeine Anerkennung für die Homöopathie in der offiziellen NS-Politik. Florian G. Mildenberger weist in seiner Studie nach, dass der Verband und seine Mitglieder nicht, wie in der Vergangenheit oft behauptet, zu den Medizinern gehörten, die an den in Konzentrationslagern begangenen verbrecherischen Menschenversuchen beteiligt waren. Diese Verbrechen wurden ebenso wie das Interesse führender Nazis wie Heinrich Himmler oder Rudolf Heß an naturheilkundlichen Zusammenhängen häufig aus Unkenntnis von Zeitzeugen und Historikern mit der Homöopathie in Verbindung gebracht.
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
Florian G. Mildenberger, geb. 1973, ist Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte heilkundlicher, sozialer und sexueller Subkulturen im 19./20. Jahrhundert.
- hardcover
- 342 Seiten
- Erschienen 2007
- Böhlau Köln
- Hardcover
- 304 Seiten
- Erschienen 1999
- GB Gardners Books
- perfect
- 336 Seiten
- Erschienen 1996
- Campus Verlag
- Taschenbuch
- 431 Seiten
- Erschienen 2016
- Stiftung Topographie d. Ter...
- Kartoniert
- 703 Seiten
- Erschienen 2004
- Böhlau Wien
- perfect
- 188 Seiten
- Transit Berlin




