Das Erbe Pinochets: Vergangenheitspolitik und Demokratisierung in Chile 1990-2006 (Diktaturen und ihre Überwindung im 20. und 21. Jahrhundert)
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Beschreibung
"Das Erbe Pinochets: Vergangenheitspolitik und Demokratisierung in Chile 1990-2006" von Stephan Ruderer untersucht die politische und gesellschaftliche Entwicklung Chiles nach dem Ende der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet. Das Buch analysiert, wie das Land mit den Hinterlassenschaften der Diktatur umging und welche Strategien zur Aufarbeitung der Vergangenheit entwickelt wurden. Ein zentraler Fokus liegt auf der Frage, wie sich diese Prozesse auf die Demokratisierung Chiles ausgewirkt haben. Ruderer beleuchtet die Herausforderungen, vor denen Chile stand, als es versuchte, Gerechtigkeit für die Opfer des Regimes zu erreichen und gleichzeitig eine stabile Demokratie aufzubauen. Dabei werden sowohl politische Maßnahmen als auch gesellschaftliche Debatten und Konflikte thematisiert. Der Autor zeigt auf, wie das Erbe Pinochets bis in die 2000er Jahre hinein Einfluss auf die chilenische Politik hatte und welche Fortschritte sowie Rückschläge im Prozess der Vergangenheitsbewältigung zu verzeichnen waren. Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die komplexen Wechselwirkungen zwischen Vergangenheitspolitik und Demokratisierungsprozessen in einem post-diktatorischen Kontext und trägt zum Verständnis der langfristigen Auswirkungen autoritärer Herrschaft in Lateinamerika bei.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 456 Seiten
- Erschienen 2015
- Hueders
- paperback
- 320 Seiten
- Erschienen 1993
- Stanford University Press
- paperback
- 654 Seiten
- Erschienen 2016
- Penguin
- Kartoniert
- 446 Seiten
- Erschienen 2020
- Nomos
- hardcover
- 520 Seiten
- Erschienen 1987
- Carl Hanser



