Vom Neandertal in die Philharmonie: Warum der Mensch ohne Musik nicht leben kann
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Beschreibung
"Vom Neandertal in die Philharmonie: Warum der Mensch ohne Musik nicht leben kann" von Eckart Altenmüller untersucht die tief verwurzelte Verbindung zwischen Musik und Menschheit. Altenmüller, ein renommierter Neurowissenschaftler und Musiker, beleuchtet die evolutionäre Bedeutung von Musik und ihre Rolle in der menschlichen Entwicklung. Er erklärt, wie Musik nicht nur als Quelle des Vergnügens dient, sondern auch soziale Bindungen stärkt, Emotionen reguliert und kognitive Fähigkeiten fördert. Das Buch führt den Leser durch verschiedene Epochen der Musikgeschichte und zeigt auf, wie sich musikalische Praktiken im Laufe der Zeit verändert haben. Mit einem interdisziplinären Ansatz verbindet Altenmüller Erkenntnisse aus Neurowissenschaften, Archäologie und Musikwissenschaft, um zu veranschaulichen, warum Musik ein unverzichtbarer Bestandteil des menschlichen Lebens ist.
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Über den Autor
Eckart Altenmüller ist Direktor des Instituts für Musikphysiologie und Musiker-Medizin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. 2013 ist er mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen als herausragender Wissenschaftler einer Universität ausgezeichnet worden. Nach dem Medizinstudium in Tübingen, Paris und Freiburg/Brsg. und dem zeitgleichen Musikstudium an der Musikhochschule Freiburg (Hauptfach Querflöte, Klasse Nicolèt, später Klasse Bennett) promovierte Altenmüller 1983 über die Gangentwicklung bei Kleinkindern. Während der Assistenzzeit in der Abteilung für klinische Neurophysiologie in Freiburg entstanden die ersten Arbeiten zur Hirnaktivierung beim Musikhören. Von 1985 bis 1994 absolvierte Altenmüller an der Universität Tübingen die Facharztzeit für Neurologie und habilitierte sich 1992 im Fach Neurologie. Seit der Berufung nach Hannover 1994 sind zahlreiche Arbeiten zum auditiven und sensomotorischen Lernen, zur Störung der Musikverarbeitung nach Schlaganfällen und zur emotionalen Verarbeitung von Musik entstanden. Seit 2003 sind die neuropsychologischen Grundlagen der Gestaltung des emotionalen Ausdrucks beim Musizieren ein weiteres wichtiges Forschungsthema. Altenmüller hat über 250 Fachpublikationen verfasst und ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Gremien. Im Jahr 2005 wurde er zum Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften ernannt. Seit 2015 ist er Vizepräsident der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
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