Verbalradikalismus
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Beschreibung
Der Weg von der Sprachgewalt zur Gewalt durch Sprache beginnt in den frühesten Texten des Alten Testaments. Er führt über die griechische Rhetorik nach Rom, wo die antike Sprachlenkung ihre größte Wirkung entfaltet. Die Sprache einst verfolgter Christen wird zur Sprache der christlichen Sieger während der Kreuzzüge. Nachdem die Französische Revolution dem Wort zur Freiheit verhilft, markiert das 20. Jahrhundert den negativen Höhepunkt von Verbalradikalismus und Hassrede, mit Entgleisungen totalitärer Sprachpraxis und demagogischer Beherrschung der Massen. Doch auch in der Gegenwart bleibt verbalradikale Sprache weltweit eine unheilvolle Begleiterin politischer Macht. von Sailer-Wlasits, Paul
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Über den Autor
Paul Sailer-Wlasits, geboren 1964, ist Sprachphilosoph und Politikwissenschaftler in Wien. Forschungsgebiete: Sprachphilosophie, Hermeneutik, Metaphorologie, Diskursanalyse, Ästhetik und Philosophie der Mythologie. Mehrere sprachphilosophische Monografien, zahlreiche Texte zu politischer Kultur. Bei K&N ist 2020 der Essay "Uneigentlichkeit. Philosophische Besichtigungen zwischen Metapher, Zeugenschaft und Wahrsprechen" erschienen.
- hardcover
- 240 Seiten
- Erschienen 1996
- Econ
- Klappenbroschur
- 334 Seiten
- Erschienen 2019
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 237 Seiten
- Erschienen 2022
- Textem Verlag
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- 360 Seiten
- Erschienen 2023
- Suhrkamp Verlag
- hardcover
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- Erschienen 2026
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- Erschienen 2020
- Verlag J.H.W. Dietz Nachf. ...
- Gebunden
- 157 Seiten
- Erschienen 2019
- Konstanz University Press
- Kartoniert
- 366 Seiten
- Erschienen 2019
- Springer VS
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- 144 Seiten
- Erschienen 2022
- btb Verlag
- Klappenbroschur
- 220 Seiten
- Erschienen 2023
- Ch. Links Verlag




