Wahnsinn und Wissen: Zu Wittgensteins Lage und Denkbewegung
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Beschreibung
Kurzbeschreibung Im November 1931 schreibt Ludwig Wittgenstein: „Die Denkbewegung in meinem Philosophieren müßte sich in der Geschichte meines Geistes, seiner Moralbegriffe & dem Verständnis meiner Lage wiederfinden lassen.“ Das vorliegende Buch soll einen Beitrag zum Verständnis seines Moralbegriffes des ‚Wahnsinns‘ leisten. Es wird gezeigt, inwieweit der Einfluss von Otto Weininger, William James und Sören Kierkegaard sowie von Nikolaus Lenaus Faust sich bei Wittgenstein in Themen wie der Selbsterkenntnis und der Einstellung zur eigenen Natur niederschlägt, warum er den Wahnsinn als den strengsten Richter darüber erachtete, ob sein Leben recht oder unrecht sei. Um deutlich zu machen, wie Wittgensteins Interesse an der Selbsterkenntnis sich auf die Menschenkenntnis insgesamt ausweitet, wird sein Einfluss auf Maurice Drury und seine Kritik an der Freud’schen Psychoanalyse ebenso analysiert wie das abgewertete Menschenbild, das sich hinter den Zeilen von Über Gewissheit verbirgt. Über den Autor und weitere Mitwirkende José María Ariso promovierte 2003 mit einer Arbeit über Wittgenstein an der Universität Complutense Madrid. Er hat zahlreiche Arbeiten in den Bereichen Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie und Philosophie des Geistes sowie zu Wittgensteins Werk veröffentlicht. Das vorliegende Essay wurde dank eines Stipendiums der Alexander von Humboldt- Stiftung an der Universität Kassel verfasst.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 214 Seiten
- Erschienen 2026
- UTB GmbH
- hardcover
- 327 Seiten
- Erschienen 2004
- *Wiley-Blackwell
- Kartoniert
- 128 Seiten
- Erschienen 2011
- Suhrkamp Verlag
- hardcover
- 400 Seiten
- Erschienen 2002
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 253 Seiten
- Erschienen 2022
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 447 Seiten
- Erschienen 2005
- Suhrkamp Verlag



