Die Große Komplementverschiebung: Außersemantische Einflüsse auf die Entwicklung satzwertiger Ergänzungen im Neuenglischen (Language in Performance)
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Beschreibung
Umfangreiche Analysen von Textsammlungen aus den vergangenen fünf Jahrhunderten zeigen zeitweise (und teils bis in die Gegenwart hinein) eine enorme Variationsbreite auf dem Gebiet satzwertiger Komplementformen im Englischen. Hier konkurrieren that-Satz, Infinitiv und diverse Gerundialkonstruktionen miteinander. Die folgenden außersemantischen Steuerungsfaktoren mit weitgehend universalem Charakter vermögen dabei nicht nur synchron beobachtete Variationsphänomene zu erklären, sondern wirken auch über Zeiträume hinweg auf Übergangsphasen in Sprachwandelprozessen ein und tragen somit in erheblichem Maße zur Erkenntnisgewinnung über das Funktionieren von Sprache überhaupt bei: 1) Ein horror aequi-Prinzip steuert die weitgehende Vermeidung eines Aufeinandertreffens gleichartiger nicht-finiter Strukturen; 2) Diskontinuierliche Strukturen stellen eine Umgebung mit erhöhter Verarbeitungskomplexität dar, die zur Strukturverdeutlichung in besonderem Maße die explizitere von mehreren satzwertigen Varianten auslöst; 3) Extraktionskontexte begünstigen die Infinitivergänzung gegenüber verschiedenen Gerundialvarianten.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 910 Seiten
- Erschienen 2016
- De Gruyter Mouton
- Gebunden
- 492 Seiten
- Erschienen 2005
- De Gruyter
- Kartoniert
- 369 Seiten
- Erschienen 2018
- Erich Schmidt Verlag GmbH & Co



