Prozesse sprachlicher Verstärkung: Typen formaler Resegmentierung und semantischer Remotivierung (Linguistik – Impulse & Tendenzen, 37, Band 37)
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Beschreibung
Als „Prozesse sprachlicher Verstärkung“ werden Reanalyse-Vorgänge behandelt, bei denen sprachliche Einheiten auf der Skala der Konstruktionsebenen ‒ Phonologie, Morphologie, Lexik ‒ aufsteigen („Degrammatikalisierung“) und sich von synthetisch-intransparenten zu analytisch-transparanten Gebilden entwickeln („Delexikalisierung“) ‒ Prozesse also, die der „Grammatikalisierung“ und „Lexikalisierung“ entgegengerichtet sind. Ein erster Themenblock versammelt unter dem Motto „Form sucht Bedeutung“ Beiträge zur semantischen Verstärkung formaler Substanz: zu Volksetymologie, Affix- und Index-Reanalyse, Mondegreens, De-Idiomatisierung und semantischer Aufladung sprachlicher Zeichen aus ihren Gebrauchsbedingungen (Re-Kontextualisierung). In einem zweiten Block sind unter dem Motto „Bedeutung sucht Form“ Prozesse thematisiert, bei denen eine semantische Verstärkung eine formale nach sich zieht: semantische Sekretion (pleonastische Konstruktionen) und delokutive Derivation. Das im Einleitungsbeitrag skizzierte typologische Modell differenziert zusätzlich in zeichengebundene und gebrauchsgebundene Verstärkungsprozesse: morphologische Sekretion, De-Idiomatisierung und semantische Sekretion einerseits, Re-Kontextualisierung anderseits.
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Über den Autor
- Gebunden
- 314 Seiten
- Erschienen 2009
- De Gruyter
- Gebunden
- 429 Seiten
- Erschienen 2019
- De Gruyter
- Gebunden
- 492 Seiten
- Erschienen 2005
- De Gruyter
- Klappenbroschur
- 120 Seiten
- Erschienen 2023
- Deutscher Kunstverlag (DKV)
- Kartoniert
- 228 Seiten
- Erschienen 2020
- Frank & Timme



