Leutnant Gustl
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Beschreibung
„Leutnant Gustl“ ist eine Novelle des österreichischen Schriftstellers Arthur Schnitzler, die 1900 veröffentlicht wurde. Die Geschichte bietet einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt des titelgebenden Protagonisten, Leutnant Gustl, und spielt sich fast ausschließlich in seinem Bewusstsein ab. Die Handlung beginnt mit einem Konzertbesuch, bei dem Gustl ungeduldig auf das Ende wartet. Nach dem Konzert gerät er in einen Streit mit einem Bäckermeister, der ihn beleidigt und körperlich herabsetzt. Da Gustls Ehrgefühl als Offizier verletzt ist und er keine Genugtuung im Duell fordern kann, sieht er keinen anderen Ausweg, als sich am nächsten Morgen das Leben zu nehmen. Die Nacht verbringt er rastlos durch Wien wandernd und reflektiert über sein Leben, seine Karriere und seine Beziehungen. Seine Gedanken offenbaren seine Unsicherheiten, Vorurteile und den Druck der militärischen Ehrenkodizes. Am Morgen erfährt Gustl unerwartet vom Tod des Bäckermeisters an einem Schlaganfall. Er fühlt sich plötzlich von seiner vermeintlichen Pflicht zum Selbstmord befreit und kehrt erleichtert in seinen Alltag zurück. Schnitzlers Novelle ist ein frühes Beispiel für den inneren Monolog in der Literatur und bietet eine kritische Auseinandersetzung mit Themen wie Ehre, Identität und den gesellschaftlichen Zwängen der damaligen Zeit.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 348 Seiten
- Erschienen 2019
- Ausbildungspark Verlag
- Kartoniert
- 497 Seiten
- Erschienen 2003
- Grove Press
- Kartoniert
- 60 Seiten
- Erschienen 2008
- Zeughausverlag
- Gebunden
- 148 Seiten
- Erschienen 2014
- Springer Gabler
- hardcover
- 608 Seiten
- Erschienen 2021
- epubli
- paperback
- 236 Seiten
- Erschienen 2024
- Kovac, Dr. Verlag



