Vertriebene Vernunft?
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Beschreibung
Die Ideen der Aufklärung nahmen unter den ab 1933 Vertriebenen eine Schlüsselfunktion ein. Sich emphatisch oder skeptisch gegenüber den Aufbrüchen des 18. Jahrhunderts zu positionieren half vielen bei der Selbsterhaltung oder Selbstprüfung. Deren kritischen Höhepunkt stellt die Dialektik der Aufklärung von Horkheimer und Adorno dar, wo die NS-Barbarei als logisches Resultat einer in ihr Gegenteil umschlagenden Aufklärung identifiziert wird. Aus der Sicht von Philosophie, Soziologie, Judaistik, Literatur- und Kulturwissenschaft geht der Band der Frage nach, wie sich die aus Deutschland Vertriebenen mit der Aufklärung auseinandersetzten und dabei (Selbst-)Aufklärung betrieben. Auch die Erfahrung eines spezifisch verlaufenen Aneignungsprozesses von Aufklärung in den schutzbietenden Gastländern (v.a. Frankreich und den Vereinigten Staaten) zwang zur Auseinandersetzung mit dem historischen Erbe der Aufklärung. Sollte sie nicht zur Kampfparole verfallen, musste sie von den Emigranten mühevoll neu angeeignet werden.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 400 Seiten
- Erschienen 2009
- Goldmann Verlag
- Kartoniert
- 1021 Seiten
- Erschienen 1998
- Meiner, F
- audioCD -
- auditorium maximum
- Kartoniert
- 142 Seiten
- Erschienen 2001
- Routledge
- Kartoniert
- 299 Seiten
- Erschienen 2014
- Ullstein Taschenbuch
- Kartoniert
- 443 Seiten
- Erschienen 2015
- Droemer TB




