Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau
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Beschreibung
Die Linke hat wieder Konjunktur. Sie spricht nicht mehr von Klassengesellschaft, sondern von der Neuen Ungleichheit und verweist auf die Pornographie des exzessiven Reichtums zwischen Beverly Hills und Moskau einerseits, die stillen Leiden der Kinderarbeit und der Hartz IV-Existenz andererseits. Mehr Gleichheit durch Umverteilung scheint deshalb die selbstverständlichste politische Forderung zu sein. Und in der Tat hat sich die moderne Gesellschaft durch die Mächte der guten Gleichheit entfaltet: Wissenschaft und Technik, gleiches Recht und Bildung für alle, städtisches Leben und staatliche Organisation. Nüchtern betrachtet, kann Gleichheit unter modernen Lebensbedingungen aber nur heißen: Inklusion, die Möglichkeit der Teilnahme an den sozialen Systemen. Und wer alle integrieren will, muss auf die Gleichheit aller verzichten. Egalitarismus ist eine Anleitung zum Unglücklichsein. Wir können das gute Leben, das uns die moderne Gesellschaft ermöglicht, nicht leben, solange wir noch an Rousseau glauben. Die größte Gefahr für die moderne Welt geht nicht von denen aus, die asozial sind, sondern von denen, die zu sozial sind. Es gibt keine gerechte Gesellschaft.
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Über den Autor
- Gebunden
- 540 Seiten
- Erschienen 1988
- Carl Hanser
- paperback
- 236 Seiten
- Erschienen 2004
- UVK
- Gebunden
- 264 Seiten
- Erschienen 2022
- C.H.Beck
- Gebunden
- 474 Seiten
- Erschienen 2016
- Klett-Cotta
- perfect -
- Erschienen 1988
- FISCHER Taschenbuch
- pamphlet
- 128 Seiten
- Erschienen 2012
- C.H.Beck
- Klappenbroschur
- 254 Seiten
- Erschienen 2022
- Campus Verlag
- Kartoniert
- 541 Seiten
- Erschienen 2014
- Pantheon Verlag
- Gebunden
- 157 Seiten
- Erschienen 2019
- Konstanz University Press




