
Briefe 1925 - 1933
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Beschreibung
In insgesamt sechs Bänden werden in der Kritischen Ausgabe zum ersten Mal sämtliche überlieferten Briefe Else Lasker-Schülers vollständig und mit Anmerkungen versehen veröffentlicht. Sie dokumentieren den Lebensweg der jüdischen Dichterin vom Kaiserreich über die Weimarer Republik bis in ihre Zürcher und Jerusalemer Exiljahre und geben neuen Einblick in ihr Leben und Werk. Der vorliegende dritte Band enthält Else Lasker-Schülers Briefe aus den Jahren 1925 bis 1933. Sie stehen im Zeichen der persönlichen und politischen Bedrohungen. Zwei Daten markieren die beiden existentiellen Zäsuren dieses Lebensabschnitts: der Tod ihres einzigen Kindes am 14. Dezember 1917 - und der 19. April 1933, der Tag, an dem die 64jährige Else Lasker-Schüler vor den Nazis aus Berlin nach Zürich flieht. von Lasker-Schüler, Else
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Über den Autor
Else Lasker-Schüler wurde am 11. Februar 1869 in Elberfeld (heute ein Stadtteil von Wuppertal) als Tochter eines jüdischen Privatbankiers geboren. Nach der Heirat mit dem Arzt Berthold Lasker siedelte sie nach Berlin über, wo sie sich ihrer zeichnerischen Ausbildung widmete. 1899 wurde ihr Sohn Paul geboren. Im selben Jahr veröffentlichte sie auch erste Gedichte in der Zeitschrift Die Gesellschaft, 1902 folgte ihr erster, noch impressionistisch geprägter Gedichtband Styx, mit dem sie bekannt wurde. Nach ihrer Scheidung heiratete sie den Schriftsteller Herwarth Walden, den Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift Der Sturm. 1906 erschien ihr erstes Prosawerk Das Peter-Hille-Buch, dem in den folgenden Jahren viele weitere folgten. Lasker-Schüler wandte sich schließlich dem Expressionismus zu und verfaßte neben Lyrik und Prosaliteratur auch Essays, Theater- und Literaturkritiken. Sie war eine exzentrische Frau, die durch ihr Auftreten und ihre (Ver)Kleidungen Konventionen herausforderte und Aufsehen und Anstoß erregte. Nach dem Tod ihres Sohnes 1927, zog sie sich zunehmend aus dem öffentlichen Leben zurück. 1932 wurde sie für ihr Gesamtwerk mit dem Kleist-Preis geehrt, mußte aber schon ein Jahr später aufgrund öffentlicher Angriffe ins Exil in die Schweiz gehen. Es folgten mehrere Palästina-Reisen. Am 22. Januar 1945 starb Lasker-Schüler in Jerusalem. Itta Shedletzky, geboren 1943, lehrt deutsche Literatur an der Hebräischen Universität Jerusalem. Sie hat im Auftrag des Leo Baeck Instituts die Briefe Gershom Scholems herausgegeben.
- turtleback
- 1048 Seiten
- Erschienen 1991
- Arche Verlag
- hardcover
- 564 Seiten
- Erschienen 2006
- S. FISCHER
- Gebunden
- 1172 Seiten
- Erschienen 1992
- S. FISCHER
- paperback -
- Erschienen 1982
- H. Jakl
- Gebunden
- 560 Seiten
- Erschienen 2022
- Chronos
- Kartoniert
- 1148 Seiten
- Erschienen 1995
- Edition Nautilus GmbH
- hardcover
- 397 Seiten
- Erschienen 2002
- Carl Hanser
- hardcover -
- Erschienen 1974
- Mainz, Hase & Koehler 1974,
- Gebunden
- 181 Seiten
- Erschienen 2023
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 312 Seiten
- Erschienen 2013
- Aisthesis
- Klappenbroschur
- 256 Seiten
- Erschienen 2020
- Deutscher Kunstverlag (DKV)
- Gebunden
- 624 Seiten
- Erschienen 2011
- Wallstein
- paperback
- 484 Seiten
- Erschienen 2012
- Salzwasser-Verlag GmbH
- hardcover
- 151 Seiten
- Erschienen 1986
- Insel Verlag