Erinnerungskonkurrenz
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Beschreibung
Deutungen historischer Ereignisse unterliegen vielfältigen Modifikationen, Anpassungen und Ausblendungen, die ihrerseits Ausdruck veränderter Machtverhältnisse, Wertvorstellungen oder Legitimationsbedürfnisse sind. Das östliche Mitteleuropa ist in besonderer Weise geeignet, das Neben-, Mit- und Gegeneinander verschiedener Erinnerungsgemeinschaften in den Blick zu nehmen. Die hier vorgelegten Fallstudien zur böhmischen Ländergruppe stellen verschiedene Typen konkurrierender Geschichtsentwürfe vor, die sich religiös-konfessionell, räumlich-regional oder sprachlich-ethnisch motivierten Interessen verdankten. Dabei wird deutlich: Die erinnerungskulturellen Rivalitäten, die bereits in nachhussitischer Zeit einsetzten, prägten den Prozess der neuzeitlichen Staats- und Nationsbildung nachhaltig. von Bahlcke, Joachim
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Über den Autor
Joachim Bahlcke ist ordentlicher Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Stuttgart. Seine wichtigsten Veröffentlichungen gelten der Religions-, Sozial- und Verfassungsgeschichte Mittel- und Ostmitteleuropas vom 16. bis zum 20. Jahrhundert.
- Hardcover
- 115 Seiten
- Erschienen 1999
- Carl, Nürnberg,
- Kartoniert
- 517 Seiten
- Erschienen 2006
- Fischer, R. G.
- Gebunden
- 301 Seiten
- Erschienen 2016
- Carl Hanser Verlag GmbH & C...
- hardcover
- 175 Seiten
- Erschienen 1987
- S.Fischer Verlag.
- Gebunden
- 139 Seiten
- Erschienen 2023
- Butzon & Bercker
- Kartoniert
- 60 Seiten
- Erschienen 2010
- Springer
- Klappenbroschur
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- Erschienen 2019
- Secession Verlag für Literatur
- Gebunden
- 928 Seiten
- Erschienen 2008
- FISCHER Taschenbuch
- paperback
- 98 Seiten
- Projekte-Verlag 188




