Die Mühlen der Zivilisation: Eine Tiefengeschichte der frühesten Staaten
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Beschreibung
Uns modernen Menschen erscheint die Sesshaftigkeit so natürlich wie dem Fisch das Wasser. Wie selbstverständlich gehen wir und auch weite Teile der historischen Forschung davon aus, dass die neolithische Revolution, in deren Verlauf der Mensch seine nomadische Existenz aufgab und zum Ackerbauer und Viehzüchter wurde, ein bedeutender zivilisatorischer Fortschritt war, dessen Früchte wir noch heute genießen. James C. Scott erzählt in seinem provokanten Buch eine ganz andere Geschichte. Gestützt auf archäologische Befunde, entwickelt er die These, dass die ersten bäuerlichen Staaten aus der Kontrolle über die Reproduktion entstanden und ein hartes Regime der Domestizierung errichteten, nicht nur mit Blick auf Pflanzen und Tiere. Auch die Bürger samt ihren Sklaven und Frauen wurden der Herrschaft dieser frühesten Staaten unterworfen. Sie brachte Strapazen, Epidemien, Ungleichheiten und Kriege mit sich. Einzig die »Barbaren« haben sich gegen die Mühlen der Zivilisation gestemmt, sich der Sesshaftigkeit und den neuen Besteuerungssystemen verweigert und damit der Unterordnung unter eine staatliche Macht. Sie sind die heimlichen Helden dieses Buches, das unseren Blick auf die Menschheitsgeschichte verändert.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 329 Seiten
- Erschienen 2020
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 1082 Seiten
- Erschienen 2017
- C.H.Beck
- Kartoniert
- 148 Seiten
- Erschienen 2021
- Nünnerich-Asmus Verlag
- Kartoniert
- 376 Seiten
- Erschienen 1981
- Suhrkamp Verlag
- hardcover -
- Erschienen 1996
- Hamburg, Jahr-Verlag um,
- hardcover
- 47 Seiten
- Erschienen 2018
- Missionswerk Voice of Hope
- Gebunden
- 271 Seiten
- Erschienen 2016
- wbg Theiss in Wissenschaftl...



