Recht als autopoietisches System
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Beschreibung
"Recht als autopoietisches System" von Gunther Teubner ist ein bedeutendes Werk in der soziologischen und rechtswissenschaftlichen Diskussion über die Autopoiesis-Theorie, ursprünglich entwickelt von Niklas Luhmann. Teubner wendet diese Theorie auf das Recht an und untersucht, wie das Rechtssystem als ein selbstreferenzielles, sich selbst reproduzierendes System funktioniert. In dem Buch argumentiert Teubner, dass das Recht nicht nur durch externe soziale Faktoren beeinflusst wird, sondern vielmehr durch seine eigenen internen Prozesse und Strukturen operiert. Er beschreibt, wie das Recht seine eigene Logik und Dynamik hat, die es ihm ermöglicht, auf gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren und gleichzeitig seine Autonomie zu bewahren. Teubner diskutiert auch die Wechselwirkungen zwischen dem Rechtssystem und anderen sozialen Systemen wie der Wirtschaft oder der Politik. Dabei legt er dar, dass diese Systeme miteinander kommunizieren können, jedoch jeweils ihre eigene operative Geschlossenheit bewahren. Das Werk ist bekannt für seine tiefgehende theoretische Analyse und trägt wesentlich zum Verständnis moderner rechtlicher Systeme bei. Es fordert traditionelle Vorstellungen des Rechts heraus und bietet eine innovative Perspektive auf dessen Rolle in der Gesellschaft.
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Über den Autor
- Kartoniert
- 447 Seiten
- Erschienen 2005
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 327 Seiten
- Erschienen 2015
- S. FISCHER
- Kartoniert
- 302 Seiten
- Erschienen 2022
- Nomos Verlagsges.MBH + Co
- Kartoniert
- 125 Seiten
- Erschienen 2015
- Carl-Auer Verlag GmbH
- Kartoniert
- 167 Seiten
- Erschienen 2018
- Wagenbach
- Kartoniert
- 531 Seiten
- Erschienen 2012
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 612 Seiten
- Erschienen 1990
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 208 Seiten
- Erschienen 1986
- Suhrkamp Verlag




