Mensch ohne Welt: Eine Soziologie spätmoderner Vergesellschaftung (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
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Beschreibung
»Die Menschen können sich heute eher ein Ende der Welt als ein Ende des Kapitalismus vorstellen«, lautet ein oft zitierter Befund. Alexandra Schauer geht dieser spätmodernen Malaise in ihrem überaus materialreichen Buch auf den Grund. In drei historischen Rekonstruktionsbewegungen zeigt sie am Wandel der Zeiterfahrung, der Öffentlichkeit und der Stadt, wie es kam, dass die Welt als Ort wechselseitiger Verständigung und gemeinsamen Handelns an Bedeutung und die für die politische Moderne einst so zentrale Idee der Gestaltbarkeit von Gesellschaft an Strahlkraft eingebüßt hat. Das hat schwerwiegende Konsequenzen für das vergesellschaftete Individuum der Gegenwart, das sich in der von ihm hervorgebrachten Wirklichkeit nicht mehr aus- und wiedererkennt.
Produktdetails
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Über den Autor
Alexandra Schauer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung in Frankfurt. Für Mensch ohne Welt wurde sie mit dem Dissertationspreis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie sowie dem Wilhelm-Liebknecht-Preis der Stadt Gießen ausgezeichnet.
- Gebunden
- 310 Seiten
- Erschienen 2021
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 272 Seiten
- Erschienen 2009
- Beltz Juventa
- Gebunden
- 333 Seiten
- Erschienen 2018
- Springer VS
- Broschiert
- 292 Seiten
- Erschienen 1994
- Wilhelm Fink
- Kartoniert
- 816 Seiten
- Erschienen 2004
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 160 Seiten
- Erschienen 2019
- Dorling Kindersley Verlag




