Der eindimensionale Mensch: Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft
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Beschreibung
"Der eindimensionale Mensch: Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft" ist ein philosophisches Werk von Herbert Marcuse, nicht Alfred Schmidt, das 1964 veröffentlicht wurde. In diesem Buch analysiert Marcuse die gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen der fortgeschrittenen Industriegesellschaften des 20. Jahrhunderts. Er argumentiert, dass diese Gesellschaften eine "eindimensionale" Denkweise fördern, die kritisches und alternatives Denken unterdrückt. Marcuse beschreibt, wie technologische Rationalität und Konsumkultur dazu führen, dass Individuen ihre Fähigkeit verlieren, kritisch gegenüber dem bestehenden System zu sein. Diese Gesellschaften schaffen falsche Bedürfnisse durch Werbung und Massenmedien, die dazu beitragen, den Status quo aufrechtzuerhalten. Politische Opposition wird neutralisiert oder kooperativ gemacht, indem sie in das System integriert wird. Das Buch ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Idee des Fortschritts und stellt die Frage nach der Möglichkeit einer echten Befreiung in einer technologisch fortgeschrittenen Welt. Marcuses Werk hatte großen Einfluss auf die Studentenbewegungen der 1960er Jahre und bleibt ein wichtiges Referenzwerk für Kritiken an modernen kapitalistischen Gesellschaften.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 280 Seiten
- Erschienen 2021
- Dominus Verlag



