Der Spiegel der Natur: Eine Kritik der Philosophie (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
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Beschreibung
"Der Spiegel der Natur: Eine Kritik der Philosophie" von Richard Rorty ist ein einflussreiches Werk, das die traditionellen Auffassungen von Erkenntnistheorie und Philosophie hinterfragt. Rorty kritisiert die Vorstellung, dass Wissen eine genaue Abbildung der Realität sein muss – eine Idee, die er als "Spiegel-Metapher" bezeichnet. Er argumentiert, dass diese Sichtweise überholt ist und plädiert für einen pragmatischen Ansatz, bei dem Wissen als Werkzeug zur Problemlösung betrachtet wird, anstatt als Mittel zur Entdeckung objektiver Wahrheiten. Rorty setzt sich kritisch mit den Arbeiten bedeutender Philosophen wie Descartes, Kant und Locke auseinander und schlägt vor, dass Philosophen sich von der Suche nach universellen Wahrheiten abwenden sollten. Stattdessen sollten sie sich auf die Förderung des Dialogs und der Verständigung zwischen verschiedenen Kulturen und Disziplinen konzentrieren. Sein Werk hat weitreichende Auswirkungen auf die zeitgenössische Philosophie und inspiriert Debatten über Relativismus, Pragmatismus und den Zweck philosophischer Untersuchungen.
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Über den Autor
Richard McKay Rorty (1931-2007) war einer der bedeutendsten Philosophen seiner Generation. Er wurde in der Tradition der analytischen Philosophie ausgebildet, wandte sich aber Stück für Stück von dieser ab und entwickelte eine einflussreiche Spielart des Pragmatismus. Rorty wird am 4. Oktober 1931 in New York City geboren und kommt früh mit im weitesten Sinne linken und progressiven Ideen in Berührung. Im Alter von 14 Jahren beginnt er ein Philosophiestudium in Chicago, 1956 promoviert er an der Yale University. Von 1958 bis 1961 ist Rorty Assistant Professor am Wellesley College, danach hat er bis 1982 eine Professur für analytische Philosophie an der Princeton University inne. 1979 erscheint sein bekanntestes Werk, Philosophy and the Mirror of Nature (dt. Der Spiegel der Natur), in dem er zahlreiche klassische Fragen der Philosophie einer scharfen Kritik unterzieht; zugleich wendet er sich verstärkt kulturellen und politischen Fragen zu. Als Konsequenz dieser Kehrtwende verlässt Rorty 1982 Princeton und geht als Kenan Professor of the Humanities an die University of Virginia, ab 1998 schließlich lehrt er Vergleichende Literaturwissenschaft an der Stanford University. Am 8. Juni 2007 stirbt Richard Rorty in Palo Alto, Kalifornien.
- hardcover
- 360 Seiten
- Erschienen 2015
- Hirzel Verlag
- Gebunden
- 384 Seiten
- Erschienen 2009
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 160 Seiten
- Erschienen 2003
- Diogenes
- Gebunden
- 248 Seiten
- Erschienen 1985
- Felix Meiner
- Kartoniert
- 127 Seiten
- Erschienen 2017
- Insel Verlag
- Gebunden
- 450 Seiten
- Erschienen 2014
- Klartext Verlag




