Emergenz digitaler Öffentlichkeiten: Die Sozialen Medien im Web 2.0 (edition unseld)
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Beschreibung
Unter „Web 2.0“ versteht man den Trend, Internetseiten so zu gestalten, das ihre Erscheinungsweise entscheidend durch ihre Nutzer (mit-)bestimmt wird. Das Spektrum umfaßt Video-, Foto- und Musikportale; Tauschbörsen (legale und illegale) für Waren und Informationen verschiedenster Art; große und kleine Online-Communities für die unterschiedlichsten Gruppen und Interessen; die Textnetze der Blogosphäre und die Szene der wiki-basierten Wissenssammlungen und manches andere mehr. Mit Nutzerzahlen von weltweit mehreren hundert Millionen täglich hat das Web 2.0 das Internet endgültig zum Medium der Massen werden lassen. Und es beginnt, die Welt außerhalb des Netzes nachhaltig zu beeinflussen, ja zu verändern. Im amerikanischen Wahlkampf hat mit Barrack Obama erstmals ein Kandidat die meisten seiner aktiven und zahlungskräftigen Unterstützer über das Internet akquiriert. Die vernetzten Öffentlichkeiten im Web 2.0 erinnern in mancherlei Hinsicht an den Entwurf der aufklärerischen Öffentlichkeit, wie Jürgen Habermas sie auf eine bis heute gültige Weise rekonstruiert hat. Ist das Web 2.0 die real gewordene Utopie einer demokratischen Umnutzung der Massenmedien, und damit der mediale Baustein einer neuen Form gesellschaftlicher Öffentlichkeit? Oder ist es nur ein phantastisches Geschäftsmodell?
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 240 Seiten
- Erschienen 2021
- Springer Gabler
- Kartoniert
- 320 Seiten
- Erschienen 2020
- S. FISCHER
- Kartoniert
- 184 Seiten
- Erschienen 2019
- Springer
- Kartoniert
- 447 Seiten
- Erschienen 2014
- O'Reilly
- Hardcover
- 235 Seiten
- Erschienen 2008
- Open Source Press
- Gebunden
- 326 Seiten
- Erschienen 2012
- De Gruyter Saur



