Romano Guardini und die Ambivalenz der Moderne: Liturgische Bewegung und Gesellschaftsreform in der Weimarer Republik (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B: Forschungen)
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Beschreibung
Romano Guardini gehört zu den bekanntesten Reformtheologen und katholischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Die Studie verortet ihn erstmals in der Geschichte gesellschaftlicher Modernisierung in der Kaiserzeit und Weimarer Republik. In der von industriellem Aufbruch samt seinen Verwerfungen bestimmten Epoche änderten sich neben Bildungsidealen und -wegen auch die Verhältnisbestimmung von Individualität und Sozialität, die Körperwahrnehmung, der Naturbezug und das Zeitempfinden. Religion und Ritual fanden verbreitet neue Aufmerksamkeit. In diesen Zusammenhängen entsteht Guardinis sehr eigenständiges reformtheologisches Profil. Vor dem zeitgenössischen Panorama gesellschaftlicher Debatten und im Kontext der Jugendbewegung zeigt die Studie, dass Guardinis Reform liturgischer Praxis wesentlich auf die Herausforderungen der Industriegesellschaft und ihre kulturellen Transformationen zu antworten versuchte.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 248 Seiten
- Erschienen 2015
- Franz Steiner Verlag
- hardcover
- 1064 Seiten
- Erschienen 2011
- LIT
- Kartoniert
- 404 Seiten
- Erschienen 2020
- Evangelische Verlagsanstalt
- paperback
- 168 Seiten
- Philo Fine Arts
- Gebunden
- 220 Seiten
- Erschienen 2019
- Vandenhoeck & Ruprecht
- paperback
- 155 Seiten
- Erschienen 1970
- Rowohlt.



