Mehr Dionysos als Apoll
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Beschreibung
Ein auffälliges Phänomen des kulturellen Umbruchs um 1900 ist der Wandel des Antikebildes in Literatur, Philosophie, Kunst und Geschichtswissenschaften. An die Stelle des klassizistischen Antikebildes, in dem Harmonie und Proportion dominieren, tritt eine gegenklassizistische Antike, die sich einerseits an der spätlateinischen Décadence, andererseits an der vorklassischen griechischen Archaik orientiert. Dieser Wandel, der verbunden ist mit den Namen Jacob Burckhardt, Friedrich Nietzsche und Sigmund Freud, aber auch mit Gustave Flaubert, Stefan George, Gottfried Benn oder Gerhart Hauptmann, geht dieser Band erstmals systematisch nach. Dabei zeigt sich: Gerade auf dem Boden einer bildungsbürgerlich gesättigten Geschichtskultur entsteht das neue, kulturrevolutionäre Bild der Antike. Sie verkörpert beispielhaft den Umschlag von Historismus in Antihistorismus, der die Epochenschwelle um 1900 maßgeblich prägt.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 128 Seiten
- Erschienen 2011
- Cmz
- Gebunden
- 56 Seiten
- Erschienen 2022
- Splitter-Verlag
- hardcover
- 92 Seiten
- Erschienen 1992
- Campus
- Klappenbroschur
- 443 Seiten
- Erschienen 2021
- Carlsen
- Gebunden
- 56 Seiten
- Erschienen 2023
- Splitter-Verlag
- paperback
- 328 Seiten
- Erschienen 2005
- Suhrkamp
- Kartoniert
- 72 Seiten
- Erschienen 1988
- Reclam, Philipp
- Kartoniert
- 169 Seiten
- Erschienen 2012
- Meiner, F
- Gebunden
- 448 Seiten
- Erschienen 2018
- Carlsen




