
Mehr Dionysos als Apoll
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Beschreibung
Ein auffälliges Phänomen des kulturellen Umbruchs um 1900 ist der Wandel des Antikebildes in Literatur, Philosophie, Kunst und Geschichtswissenschaften. An die Stelle des klassizistischen Antikebildes, in dem Harmonie und Proportion dominieren, tritt eine gegenklassizistische Antike, die sich einerseits an der spätlateinischen Décadence, andererseits an der vorklassischen griechischen Archaik orientiert. Dieser Wandel, der verbunden ist mit den Namen Jacob Burckhardt, Friedrich Nietzsche und Sigmund Freud, aber auch mit Gustave Flaubert, Stefan George, Gottfried Benn oder Gerhart Hauptmann, geht dieser Band erstmals systematisch nach. Dabei zeigt sich: Gerade auf dem Boden einer bildungsbürgerlich gesättigten Geschichtskultur entsteht das neue, kulturrevolutionäre Bild der Antike. Sie verkörpert beispielhaft den Umschlag von Historismus in Antihistorismus, der die Epochenschwelle um 1900 maßgeblich prägt.
Produktdetails

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Über den Autor
- Kartoniert
- 312 Seiten
- Erschienen 2018
- Hummelshain Verlag
- paperback
- 168 Seiten
- Georg Olms Verlag
- audioCD -
- Erschienen 2005
- Argon
- Gebunden
- 618 Seiten
- Erschienen 2021
- Mohr Siebeck
- paperback
- 72 Seiten
- Erschienen 2015
- MAGIC BOOKWORLD VERLAG
- Gebunden
- 375 Seiten
- Erschienen 2022
- Aufbau
- paperback
- 278 Seiten
- Erschienen 2023
- UTB GmbH
- Kartoniert
- 204 Seiten
- Erschienen 2012
- C. Bange Verlag GmbH
- Gebunden
- 127 Seiten
- Erschienen 2016
- Lambert Schneider in Herder
- Hardcover
- 312 Seiten
- Erschienen 2000
- Hirmer