Das Elend des Historizismus.
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Beschreibung
"Das Elend des Historizismus" ist ein philosophisches Werk von Karl Popper, das erstmals 1957 veröffentlicht wurde. In diesem Buch kritisiert Popper die philosophische Strömung des Historizismus, die er als Versuch beschreibt, historische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen vorherzusagen und zu erklären, indem man sie als gesetzmäßig ansieht. Popper argumentiert gegen die Annahme, dass es in der Geschichte unveränderliche Gesetze gibt, die zukünftige Entwicklungen vorhersagbar machen. Er sieht den Historizismus als gefährlich an, weil er oft totalitäre Tendenzen unterstützt und politische Entscheidungen rechtfertigt, die auf vermeintlichen historischen Notwendigkeiten basieren. Stattdessen plädiert Popper für eine offene Gesellschaft und einen kritischen Rationalismus. Er betont die Bedeutung von Fehlbarkeit und kritischer Prüfung in wissenschaftlichen und politischen Prozessen. Für ihn sind soziale Phänomene komplex und nicht vollständig vorhersehbar, weshalb er für eine piecemeal engineering (stückweise Sozialtechnik) eintritt – also schrittweise Reformen statt radikaler Umwälzungen. Insgesamt stellt "Das Elend des Historizismus" eine Verteidigung der Wissenschaftlichkeit und der liberalen Demokratie dar, indem es dogmatische Ansätze zur Geschichtsdeutung ablehnt.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 294 Seiten
- Erschienen 1994
- Meiner, F
- hardcover
- 704 Seiten
- Erschienen 1988
- Meiner, F
- paperback
- 392 Seiten
- Erschienen 2014
- UTB
- Hardcover
- 24 Seiten
- Erschienen 2007
- Grin Verlag
- Kartoniert
- 328 Seiten
- Erschienen 2012
- Meiner, F
- paperback -
- Erschienen 1999
- Ullstein Tb
- hardcover
- 503 Seiten
- Klett-Cotta



