Expressiver Theismus
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Beschreibung
Kann man heute noch personal von Gott sprechen? Spätestens seit den Tagen der Aufklärung erscheint dies fraglich. Christian Polke beginnt mit einer Untersuchung der Kontexte, in denen sich personale Gottesrede bildet. Er zeigt, dass der Mensch seinen religiösen Welt- und Selbstzugang als symbolisches Ausdruckswesen (Cassirer) wesentlich in Gestalt von Ritualen und Narrativen formt. Im Gefolge der biblischen Traditionen bilden die Praxen des Betens und Erzählens den Ausgangspunkt für eine Hermeneutik der Personalität Gottes, die auch unser Verständnis von Zeit, Geschichte und (menschlichem) Selbst prägt. Von Gottes Personsein kann dann nur so gesprochen werden, dass er nicht welt- noch menschenlos gedacht, weder zeit- noch geschichtslos begriffen und stets in Interaktion mit der Welt und den Menschen stehend verstanden wird. Unter Aufnahme zentraler Denkmotive des klassischen amerikanischen Pragmatismus (W. James, J. Royce) lässt sich so ein Verständnis von Personalität entfalten, das - prozesshaft angelegt und sozial verfasst - Gott und Mensch gleichermaßen umfasst. Seinen Kern findet es in der Idee des "verantwortlichen Selbst" (H.R. Niebuhr). von Polke, Christian
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Über den Autor
Born in 1980; studied Protestant Theology in Berlin, Heidelberg and Tübingen; 2008 PhD; 2015 habilitation; since 2016 Professor of Systematic theology and Ethics at the Georg-August University of Göttingen.
- paperback
- 1040 Seiten
- Erschienen 1999
- De Gruyter
- hardcover
- 144 Seiten
- Erschienen 1996
- Oxford University Press
- hardcover -
- Erschienen 2001
- Herder, Freiburg
- hardcover
- 576 Seiten
- Erschienen 2007
- Ullstein Hardcover
- hardcover
- 192 Seiten
- Erschienen 2007
- Kösel
- hardcover
- 200 Seiten
- Erschienen 2001
- Sankt Ulrich




