Begriffliches Sehen: Beschreibung als kunsthistorisches Medium im 19. Jahrhundert (Schriften zur modernen Kunsthistoriographie, 8)
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Beschreibung
‚Je ne sais quoi’ – diese Formel galt im absolutistischen Frankreich als höchstes Lob der Kunst. Eine Sprachlosigkeit dieser Art konnte sich die Kunstgeschichte im 19. Jahrhundert nicht mehr erlauben, wollte sie sich als Wissenschaft etablieren. Die Bildbeschreibung musste als Übersetzungsleistung im Sinne eines Beobachtungsprotokolls und Ordnungselements akzentuiert werden, das weitere methodische Zugriffe auf das Objekt – das Kunstwerk – erlaubte. Anhand der wichtigsten Publikationsgattungen der Kunstgeschichte wird aufgezeigt, wie die Bildbeschreibung eine eigene funktionale Heuristik bekam und sich Formeln für ‚Objektivität’ in einer noch jungen Wissenschaft entwickelten.
Produktdetails
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Über den Autor
- Leinen
- 96 Seiten
- Erschienen 2005
- Wagenbach, Verlag Klaus
- Hardcover
- 64 Seiten
- Erschienen 1999
- Klett
- Kartoniert
- 240 Seiten
- Erschienen 2012
- C.H.Beck
- Gebunden
- 263 Seiten
- Erschienen 2021
- Hirmer
- Kartoniert
- 341 Seiten
- Erschienen 2016
- Brill Deutschland GmbH



