Preussische Offiziere über Judentum und Emanzipation
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Beschreibung
In den Gutachten zum ersten umfassenden Reformversuch (1787-1792) über die Bestimmung der bürgerlichen Verhältnisse der Juden in Preußen hatten sich die Offiziere aus den Militärdepartements eindeutig gegen eine Militärpflicht und gegen eine rechtliche Gleichstellung ausgesprochen. Für sie blieb die Assimilation mit den christlichen Untertanen die Vorbedingung für eine rechtliche Emanzipation. Auch in der zweiten Reformphase (1808?1812), den Vorarbeiten zum preußischen Emanzipationsedikt von 1812, votierten die Offiziere nicht für den aktiven Militärdienst der Juden in Preußen. Die Autorin erforscht die möglichen Gründe für diese ablehnenden Voten anhand der Schriften von fünf einflussreichen Offizieren, die sich über ihre Begegnungen mit preußischen und polnischen Juden äußerten: Wichard J. H. von Möllendorff, Friedrich L. von Schrötter, Gerhard von Scharnhorst, Hermann von Boyen und Ludwig von der Marwitz. von Schulte, Marion
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Über den Autor
Marion Schulte, Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, Potsdam.
- Gebunden
- 324 Seiten
- Erschienen 2013
- Böhlau Köln
- paperback
- 296 Seiten
- Erschienen 2006
- Wallstein Verlag
- Gebunden
- 449 Seiten
- Erschienen 2010
- Böhlau
- Gebunden
- 321 Seiten
- Erschienen 2012
- De Gruyter Oldenbourg
- Gebunden
- 491 Seiten
- Erschienen 2022
- Böhlau Köln




