Jüdische religiöse Erziehung im Zeitalter der Emanzipation: Konzepte und Praxis (Europäisch-jüdische Studien – Beiträge, 56, Band 56)
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Beschreibung
Aufklärung und Emanzipation stellten das deutschsprachige Judentum vor die Aufgabe, ein modernes jüdisches Selbstverständnis zu entwickeln, das den neuen gesellschaftlichen Anforderungen entsprach. Dabei war das Gebiet der Erziehung einer jener Bereiche, in denen die jüdische Modernisierung zuerst zum Tragen kam. Durch die Neukonzeption des jüdischen Lernens, die stark von transkulturellen Diskursen geprägt war, entstanden neue pädagogische Konzepte und neue Lehrbücher. Als Erziehungsmittel trugen diese einen wichtigen Teil zum Sozialisierungsprozess des sich transformierenden Judentums bei und sind somit zentrale Quellen für die in jener Zeit stattfindende Aushandlung eines neuen jüdischen Selbstverständnisses. Der Sammelband beleuchtet in Überblicksdarstellungen und Einzelstudien die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen pädagogischen, religiösen und gesellschaftlichen Entwicklungen dieser Zeit und konturiert damit die im Hintergrund der jüdischen Modernisierung stehenden Prozesse des Kulturtransfers genauer.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 412 Seiten
- Erschienen 2018
- De Gruyter Oldenbourg
- paperback
- 296 Seiten
- Erschienen 2006
- Wallstein Verlag
- Gebunden
- 324 Seiten
- Erschienen 2013
- Böhlau Köln
- Gebunden
- 284 Seiten
- Erschienen 2016
- De Gruyter Oldenbourg
- Kartoniert
- 108 Seiten
- Erschienen 2017
- Kerber, Christof
- paperback
- 119 Seiten
- Erschienen 2009
- C.H.Beck
- Kartoniert
- 186 Seiten
- Erschienen 2022
- Neofelis



