Sprache des Krieges: Deutungen des Ersten Weltkriegs in zionistischer Publizistik und Literatur (1914-1918) (Conditio Judaica, 88, Band 88)
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Beschreibung
In zionistischer Publizistik und Literatur der Ersten Weltkriegs wird die poetische Sprache des Zionismus zu einer Sprache des Krieges transformiert. Eva Edelmann-Ohler zeichnet die Entwicklung dieser Sprache des Zionismus nach und zeigt, wie sie in einer Sprache des Krieges auf drei verschiedenen Diskursfeldern wirksam ist – im Diskurs einer Sprache der Überhöhung, von Patho-Logien und anhand von Topologien der Transgression. Dabei zeigt sich, dass die zionistischen Kriegsdeutungen auf diskursive Argumentationen und kulturelle Deutungsmuster des Zionismus rekurrieren, die vor dem Krieg entstanden sind. Literarische Resonanzen dieses Deutungsgeschehens dokumentiert die Arbeit an Texten von Franz Kafka und Arnold Zweig, wie auch anhand von weniger bekannten Arbeiten wie etwa Felix Theilhabers „Schlichten Kriegserlebnissen“ (1916).
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