Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit: oder: Krieg heißt Töten
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Beschreibung
„Absolut mega!“, „Baby“, „erlebbar“, „ganzheitlich“, „lodernder Glutkern“, „meinem Herzen folgen“, „my favorite toy“ oder „Sinnsuche“ – wer würde bei diesen Begriffen als Erstes an Kriegstüchtigkeit denken? Pickelhaube und schnarrender preußischer Befehlston sind out. Der neue Militarismus gibt sich smart, gendergerecht und TikTok-kompatibel. „Woke & wehrhaft“ hat die postmoderne Truppe zu sein – sämtliche Minderheiten der bunt-diversen Gesellschaft all inclusive. Der Weg in den Krieg vollzieht sich nicht in harten Militärstiefeln, sondern auf sanften Sneakersohlen. Und das hat System: Für die Umkrempelung unserer gesamten Gesellschaft in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ ist die – aktuell noch im Hintergrund sich vollziehende – zivil-militärische Verzahnung nach dem „Operationsplan Deutschland“ nur der Anfang. Parallel dazu wird offen und ungeniert ein „Mentalitätswechsel“, eine „kulturelle Umprogrammierung“ eingefordert. Ein Mittel, dies möglichst elegant durchzusetzen, ist die Sprache. Dass Sprache das Bewusstsein und damit indirekt auch unser Handeln prägt, ist eine Binsenweisheit. Wie dies geschieht, wie unsere Sprache gerade kokett verwahrlost, wie wir alle, jeden Tag mehr, an das Undenkbare gewöhnt und möglichst geräuschlos umprogrammiert werden sollen, das zeigt – friedensfrech und „worteputzend“ – das vorliegende „Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit“.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 288 Seiten
- Erschienen 1978
- Rowohlt Taschenbuch
- hardcover
- 527 Seiten
- Erschienen 2013
- Campus Verlag
- hardcover
- 384 Seiten
- Erschienen 2010
- Anaconda Verlag
- paperback
- 166 Seiten
- Erschienen 2026
- Herzenswort-Verlag
- Gebunden
- 318 Seiten
- Erschienen 2012
- Pour Le Merite
- perfect
- 191 Seiten
- Erschienen 1982
- Berlin Ästhetik und Kommuni...



