Briefwechsel
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Beschreibung
Hugo von Hofmannsthal ist eine der bedeutendsten und reichsten, faszinierendsten und tragischsten Persönlichkeiten im engsten Kreis unserer »Klassiker der Moderne«, sein dichterisches Ingenium unerschöpflich. So auch seine Korrespondenz. Sie gehört zum Werk, doch ohne für die Öffentlichkeit vorgesehen und stilisiert zu sein. Unverkennbar hofmannsthalisch wohl jeder Brief, immer aber dem Adressaten zugedacht, zugesprochen, in Ton und Diktion auf ihn abgestimmt. Dies charakterisiert auch den Verkehr des Dichters und der 15 Jahre älteren böhmischen Hochadeligen, geborenen Gräfin Waldstein. In seinem Dialog mit der verehelichten Gräfin Thun-Salm spürt man Distanz und Nähe, vorwaltend aber Respekt und Sympathie, Hinwendung zum Stil aristokratischer Zirkel, vor allem Teilnahme am familiären Ergehen wie an den literarischen Arbeiten. Gräfin Christiane, standesgebunden gewiß, war für ihre Verhältnisse fortschrittlich. Hofmannsthal schätzte ihre Stücke und Erzählungen. Der erhaltene Briefwechsel reicht von 1901 bis 1913. Die Beziehung soll nach dem Zusammenbruch des Habsburger Reiches mit einem politischen Disput abrupt geendet sein. Hofmannsthal: »Ich denke nach, was das Gemeinsame von allen Ihren Briefen ist, und das Gemeinsame der Briefe wieder mit Ihren Worten, Ihrem Schauen und Ihrem stummen Zuhören. Ich glaube, es ist eine undefinierbare Wärme, die von allem ausgeht.« von Hofmannsthal, Hugo Von;Thun-Salm, Christiane Gräfin;
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Über den Autor
Hugo von Hofmannsthal, 1874 in Wien geboren, gewann mit seinen Gedichten und Dramen schon in jungen Jahren hohes Ansehen. Nach der Jahrhundertwende wandte sich Hofmannsthal vom Ästhetizismus ab und begann eine intensive Auseinandersetzung mit der europäischen Literaturtradition. Mit seinen Dramen, u.a. »Jedermann«, und seinen Opernlibretti für Richard Strauss, u.a. »Der Rosenkavalier« und »Ariadne auf Naxos«, wurde er weltberühmt. Er starb 1929 in Rodaun bei Wien.
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- Piper
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- 1105 Seiten
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- Wallstein Verlag
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