Die Opferfalle: Wie die Vergangenheit die Zukunft fesselt
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Artikel zZt. nicht lieferbar
Artikel zZt. nicht lieferbar

Beschreibung
Gedenktag für die Opfer des Holocausts, Gedenken an die Bombardierung Dresdens, Gedenktag der Kriminalitätsopfer, Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung, Tag der Wohnungslosen, Volkstrauertag: Die Liste der Opfergruppen und der öffentlich begangenen Gedenkstunden wird immer länger, und auch »Täter« wollen nun »Opfer« sein, wie im Historikerstreit zum ersten Mal deutlich wurde. Doch wie konnte es dazu kommen, dass solche grotesken Phänomene wie Opferstolz, Opferkonkurrenz und gar Opferneid um sich greifen? Fernab aller Schlussstrichdebatten erörtert Daniele Giglioli, wie sich die Opferrolle in der gesellschaftlichen Diskussion zu einer politischen Trumpfkarte und entscheidenden Ressource gewandelt hat, mit der Identitätskollektive um Anerkennung und Reparationen kämpfen. Giglioli zeigt auf, welche fatale Dynamik eine Gesellschaft erfasst, die sich bald vollständig in Schuldige und Unschuldige teilt und in der das vergangene Leid erinnert werden muss. Ein ebenso überfälliger wie provokanter Debattenanstoß von bohrender Exaktheit, eine scharfsinnige Kritik der Opferfalle, die nicht zuletzt den Opfern selbst schadet.
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
Daniele Giglioli ist Dozent für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Bergamo und schreibt für die Zeitung Corriere della Sera.
- Kartoniert
- 236 Seiten
- Erschienen 2007
- Rowohlt Taschenbuch
- Klappenbroschur
- 236 Seiten
- Erschienen 2022
- Lübbe
- Kartoniert
- 318 Seiten
- Erschienen 2019
- Heyne Verlag
- Kartoniert
- 492 Seiten
- Erschienen 2022
- BoD – Books on Demand
- Kartoniert
- 430 Seiten
- Erschienen 2022
- Heyne Verlag
- Kartoniert
- 379 Seiten
- Erschienen 2017
- FISCHER Taschenbuch
- Gebunden
- 400 Seiten
- Erschienen 2020
- Francke-Buch




