Stimmwirbel
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Beschreibung
Auch wenn ich kein besonders engagierter Verfechter der Unterteilungen in "high art" und "low culture" oder in der Musik zwischen U- und E-Musik bin, so meine ich dennoch, Unterschiede zwischen Kunst und Kommerz erkennen zu können. Kunst kann sich verkaufen, sie sollte es aber nicht von vornherein müssen, weil die Pflicht zur Rendite ihre Resultate zwangsläufig verändern wird. Solche Manipulation ist erfahrungsgemäß für das Niveau nicht förderlich. Wer nach dem Publikum schielt, hat sich schon verkauft. Wer das Publikum vollkommen ignoriert, läuft Gefahr, ein weltfremder Narr zu sein. Michel Ackermann, aus: Kommentar zu 'offenheit'Stimmwirbel ist nicht nur ein Gedichtband. Anhand von Kommentaren und Notizen zu seinen Gedichten, Hintergründen und Entstehungsgeschichten philosophiert und resümiert Michel Ackermann sich durch die Welt der Kunst, ihrer Perzeption, der Wahrnehmung und Sprache, der Laute, Klänge und ihrer verschiedenen Bedeutungs-ebenen sowie des menschlichen Geistes und seiner verschiedenen Bewusstseins-zustände. Stimmwirbel ist eine Auseinandersetzung mit der modernen Existenz, ihrer Oberflächenhaftigkeit und dem, was darunter liegt. Dass Michel Ackermann der Musik verhaftet ist, zeigt einmal mehr seine enge Verknüpfung zu sämtlichen Kunstrichtungen sowie als Auswirkung der Umstand, dass er seine Gedichte gern verklanglicht performt. Sein experimenteller Ansatz ist Ausdruck eines sensiblen Kunstverständnisses, in dem es um nichts anderes geht als um Kunst. von Ackermann, Michel
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Über den Autor
Michel Ackermann lebt seit 1997 als Musikpädagoge und Klavierspieler in Hotels, als Korrepetitor für Sänger und Schauspieler und als Gelegenheitskomponist in Berlin.Gelegentlich tritt er auch in TV-Soaps als Darsteller auf. Seit seinem Kompositionsstudium bei dem Orchester-, Opern-, und Kammermusikkomponisten Wolfgang Rihm und einer Jugend als Jazz-Pianist im Landesjugend-Jazzorchester Baden-Württemberg interessiert er sich mehr und mehr für einen systemischen Umgang mit Sprache, der auf der Idee einer kreativen Neuerfindung von Bedeutungszuordnungen fußt. Aus diesem Grunde begann Michel Ackermann vor einigen Jahren mit dem Erdichten von Sprache. Der spaßhaften Lust, das Leben gerne auch dichterisch zu belügen, musste dringend eine augen-zwinkernde Alternative entgegengebracht werden - in Gedichten.
- Gebunden
- 103 Seiten
- Erschienen 2019
- Edition Stimme Koop (Nova MD)
- Hardcover -
- Erschienen 2004
- Springer
- Kartoniert
- 128 Seiten
- Erschienen 2018
- Verlag Herder
- Gebunden
- 256 Seiten
- Erschienen 2019
- Carus-Verlag
- Kartoniert
- 158 Seiten
- Erschienen 2014
- J. Kamphausen Verlag
- Gebunden
- 208 Seiten
- Erschienen 2015
- Voggenreiter Verlag
- Klappenbroschur
- 240 Seiten
- Erschienen 2013
- Psychiatrie Verlag




