Die paranoide Maschine - Computer zwischen Wahn und Sinn (TELEPOLIS)
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Beschreibung
Man versprach uns ein Elektronengehirn, einen künstlich intelligenten Dialogpartner und autonomen Roboter, der uns längst hätte ersetzen sollen, wäre es nach Stanley Kubrick gegangen. Doch HAL 3000 erwies sich als paranoide Maschine, und auch seine Nachfolger kamen bisher nicht über diesen Zustand "systematischen Wahns" hinaus. Wir schlagen uns mit zwar immer schnelleren, aber völlig mechanischen Rechenknechten herum, die noch nicht einmal die Intelligenz eines Insekts erreichen. Die Geschichte der Denkmaschinen ist eine Geschichte der Illusionen und Irrtümer, der blinden Flecken und vergeblichen Mühen. Peter Krieg geht dieser Geschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive nach: Er untersucht die Auswirkungen des westlichen Denkens mit seiner einseitigen Betonung der Logik als einzig richtiger und ausreichender Denktechnik auf die Konzeption von Computern. Die "Zehn Computerplagen" unserer heutigen Rechner stellt er in direkten Bezug zur Denktradition der Moderne und der Implementierung ihrer mechanischen Logik. In verständlicher Sprache geht er alternativen Ansätzen nach, die in kritischer Distanz zur Künstlichen Intelligenz einen "polylogischen" Weg zur Denkmaschine suchen. In der Welt der Postmoderne erweisen sich die Technik und insbesondere der Computer als letzte Bastionen des alten hierarchischen Denkens.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 208 Seiten
- Erschienen 2010
- Matthes & Seitz Berlin
- Gebunden
- 384 Seiten
- Erschienen 2015
- Psychiatrie Verlag
- hardcover
- 336 Seiten
- Erschienen 2026
- Tropen
- Gebunden
- 282 Seiten
- Erschienen 2020
- S. FISCHER
- Kartoniert
- 272 Seiten
- Erschienen 2019
- Polarise
- Kartoniert
- 544 Seiten
- Erschienen 2015
- Rowohlt Taschenbuch




