
Grenzverwischungen oder Ein Ziel zu fnden längst nicht mehr gewärtig?
Kurzinformation



inkl. MwSt. Versandinformationen
Artikel zZt. nicht lieferbar
Artikel zZt. nicht lieferbar

Beschreibung
Peter Schwanz' Gedichte spiegeln die Erfahrung wider, daß man stets von neuem vor Grenzen steht im Bemühen, die Wahrhaftigkeit des Lebens bzw. des dieses wesentlich ausmachenden menschlichen Miteinanders zu ergründen - und diese Grenzen richtig wahrzunehmen. Und auch zu erkennen, dass die Abgrenzungen nicht immer klar und deutlich, eindeutig und unzweifelhaft, sondern oft fließend sind. Wie nah beieinander stehen Freude und Qual, Liebe und Hass, Leben und Tod?! Warum verletzt man Menschen, die man doch liebt? Warum wählt man aus all den Möglichkeiten des Lebens die scheinbar falschen, auch wenn die anscheinend richtigen klar vor einem liegen? Wie kann man das Leben wertschätzen angesichts des Wissens um seine Vergänglichkeit? Warum wird Einsamkeit manchmal als erdrückend empfunden, obwohl Nähe auch schwer auszuhalten ist? Das Erfahren von Grenzlinien innerhalb existentieller Fragestellungen bewirkt jedoch weder Erschrecken noch nötigt es zur Umkehr, sondern wird durch die bewusste Wahrnehmung überhaupt erst als Ermöglichung der Grenzüberwindung gesehen. Die tiefe Nachdenklichkeit und leise Melancholie, die Schwanz' Gedichte inhaltlich durchziehen, finden Entsprechung und Gegengewicht zugleich in der sprachlichen Gestaltung. Ob gereimt oder ungereimt, ob in der Form des klassischen Sonetts bzw. an sie angelehnt oder aber in freien Rhythmen, die an einen dramatischen Monolog erinnern - immer durchstrahlt die Texte eine gleichsam anrührende Leichtigkeit, die virtuos Sprachbilder und -klänge und damit atmosphärisch dichte Räume erschafft. von Schwanz, Peter
Produktdetails

So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
Peter Schwanz, geb. 1939, studierte Theologie und Religionswissenschaften. An der theologischen Fakultät Leipzig bleibend, in der Lehre behindert (und nach der Wende zu den Philosophen wechselnd), schrieb er. Zugleich blieb Zeit für Übertragungen Valérys. Später freiberuflich, lebt der Autor im Großraum Paris und in Leipzig. Auf Wunsch des Bruders Heiner wurden dessen Gemälde in Ausstellungen Gedichten Peters zugeordnet, so auch in Bildbänden publiziert, der letzte, wie schon zuvor die in der DDR nichtpublizierbaren Gedichte, im ATHENA-Verlag. Bisher erschienenen fünf Gedichtbänden soll noch einiges folgen.
- perfect -
- Erschienen 1999
- Ullstein
- hardcover
- 200 Seiten
- Erschienen 1995
- Zytglogge
- Kartoniert
- 168 Seiten
- Erschienen 2010
- BoD – Books on Demand
- library
- 226 Seiten
- Erschienen 2012
- Berghahn Books
- Kartoniert
- 221 Seiten
- Erschienen 2020
- Nomos
- perfect -
- Erschienen 1984
- Edition Herodot
- hardcover
- 464 Seiten
- Erschienen 2023
- Schwabe Verlagsgruppe AG Sc...
- paperback
- 232 Seiten
- Erschienen 2014
- Suhrkamp Verlag
- hardcover
- 144 Seiten
- Erschienen 1900
- Nicolai
- Gebunden
- 2228 Seiten
- Erschienen 2021
- C.H.Beck
- Gebunden
- 384 Seiten
- Erschienen 2015
- Plassen Verlag
- hardcover
- 320 Seiten
- Erschienen 2012
- Steidl Verlag