Thomas Hobbes
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Beschreibung
Thomas Hobbes (1588-1679) hat eine Sozialphilosophie von epochalem Rang entwickelt. Niemand vor ihm (und nur ganz wenige nach ihm) haben so darauf gesetzt, mittels Vernunft die Verallgemeinerungsfähigkeit menschlicher Interessen, Leidenschaften und Gemütserregungen herauszufinden, um die (materielle und geistige) Reichtumsentwicklung des Menschen zu ermöglichen: Der Krieg aller gegen alle könne mittels eines Vertrages aller mit allen in einen allgemeinen Frieden überführt werden, sofern Interessengegensätze Vernunftkoalitionen erzwingen. Dieser zugleich materialistische wie dialektische Ansatz von Körper und Emotion, von Leidenschaften und Vernunft, von Individuell- und Allgemeinmenschlichem ist von bisher nicht ausgeloteter Tiefe. Hier setzt Alfred J. Nolls Einführung an. Erst aus dieser Perspektive werden die gängigen Hobbes-Floskeln homo homini lupusbellum omnium contra omnes und auctoritas non veritas facit legem verständlich und von dem reaktionären Geruch befreit, mit dem sie belegt wurden. von Noll, Alfred J.
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Über den Autor
Alfred J. Noll, Prof. Dr. iur., *1960; Studium der Rechtswissenschaft und Soziologie, Rechtsanwalt und Professor für Öffentliches Recht und Rechtslehre in Wien. Seit 2017 Abgeordneter im österreichischen Nationalrat.
- hardcover
- 204 Seiten
- Erschienen 1996
- Insel Verlag
- paperback
- 248 Seiten
- Erschienen 2014
- Polity
- paperback
- 120 Seiten
- Erschienen 2022
- Gröls Verlag
- Kartoniert
- 604 Seiten
- Erschienen 2021
- Meiner, F
- Gebunden
- 540 Seiten
- Erschienen 1988
- Carl Hanser




