Von Arisierung bis Zwangsarbeit
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Beschreibung
Zum Beispiel Krupp. Der Konzern habe sich stets um einen humanen Kapitalismus bemüht, berichtete das Fernsehen zum 200jährigen Firmenjubiläum. Ob da auch an die zwölf Jahre nach 1933 gedacht war? Das letzte Tabu sei gebrochen, hatte es mit Blick auf die verdienstvolle Ausstellung »Verbrechen der Wehrmacht« geheißen. Aber »blinde Flecken« blieben trotzdem. So in einem Bereich, der weniger lautstark diskutiert wird, jedoch mindestens ebenso wichtig war für die Funktionsweise der faschistischen Herrschaft in Deutschland wie die Wehrmacht: Die Rolle von Wirtschaftsführern und Unternehmen bei faschistischen Planungen für Krieg und Massenmord, als Akteure und insbesondere als Profiteure. Das Buch stützt sich auf selbstrecherchiertes Material von Geschichtswerkstätten und VVN-BdA, um an Verbrechen der wirtschaftlichen Eliten an Rhein und Ruhr zu erinnern: Von Abs bis Zangen, von Flick bis Quandt, von IG Farben bis Oetker-Pudding, von Arisierung bis Zwangsarbeit. Und auch Krupp wird nicht vergessen. von Sander, Ulrich
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Über den Autor
- Kartoniert
- 703 Seiten
- Erschienen 2004
- Böhlau Wien
- perfect
- 194 Seiten
- Edition Sigma
- Kartoniert
- 266 Seiten
- Erschienen 2019
- Springer VS
- paperback
- 212 Seiten
- Erschienen 2022
- Metropol-Verlag
- pocket_book
- 1136 Seiten
- Erschienen 2025
- beck im dtv



