Katakomben der Seele: Eine Reportage über Westdeutschlands Vertrieben-und Flüchtlingsproblem 1950: Eine Reportage über Westdeutschlands Vertriebenen- und Flüchtlingsproblem 1950
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Beschreibung
"Katakomben der Seele: Eine Reportage über Westdeutschlands Vertriebenen- und Flüchtlingsproblem 1950" von Ré Soupault ist eine eindringliche Untersuchung der sozialen und psychologischen Herausforderungen, denen sich die deutschen Vertriebenen und Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland gegenübersahen. Das Buch bietet einen detaillierten Einblick in das Leben dieser Menschen, die aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten vertrieben wurden und nun versuchen, in einer zerstörten und wirtschaftlich angeschlagenen Gesellschaft Fuß zu fassen. Soupault beleuchtet sowohl die materiellen Nöte als auch die seelischen Belastungen der Betroffenen, indem er ihre Geschichten und Erfahrungen dokumentiert. Die Reportage zeigt auf, wie diese Menschen mit Vorurteilen konfrontiert werden, während sie gleichzeitig um Anerkennung und Integration kämpfen müssen. Durch persönliche Interviews und Beobachtungen zeichnet Soupault ein bewegendes Bild einer Gesellschaft im Umbruch, das die Leser dazu anregt, über Themen wie Heimatverlust, Identität und gesellschaftlichen Zusammenhalt nachzudenken.
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Über den Autor
Ré Soupault geboren 1901 als Erna Niemeyer in Pommern, arbeitete bereits während ihres Studiums 1921-1925 am Bauhaus in Weimar mit dem Avantgardisten Eggeling an dessen Experimentalfilm »Diagonal-Symphonie«. Über ihren Mann, dem Dadaisten und Filmkünstler Hans Richter lernte sie u.a. Man Ray und Sergeij Eisenstein kennen. Sie ging 1929 nach Paris, wo sie ihr erstes eigenes Modestudio »Ré Sport« einrichtete. Im Kreis der Pariser künstlerischen Avantgarde traf sie Phillipe Soupault. Mit ihm unternahm sie ab Mitte der dreißiger Jahre zahlreiche Reisen durch Europa und Amerika, wo sie seine Reportagen fotografisch begleitete. Seit 1946 wieder in Europa, arbeitete sie als Übersetzerin (u.a. André Breton, Philippe Soupault) und Rundfunkautorin. Sie starb 1996 in Paris.Manfred Metzner, lebt als Verleger, Autor und Ausstellungs-Kurator in Heidelberg. 2000 - 2010 Vorsitzender der Kurt-Wolff-Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Literatur-und Verlagsszene (Leipzig). Herausgeber und Nachlaßverwalter des Werks von Ré Soupault. Zuletzt: "Ré Soupault - Das Auge der Avantgarde." (2015)
- Kartoniert
- 270 Seiten
- Erschienen 2020
- Rowohlt Taschenbuch
- Gebunden
- 268 Seiten
- Erschienen 2019
- Rowohlt Hardcover
- paperback
- 148 Seiten
- Erschienen 1996
- Nomos
- Kartoniert
- 133 Seiten
- Erschienen 2014
- Suhrkamp Verlag
- paperback
- 208 Seiten
- Erschienen 2024
- Verlag Klaus Wagenbach GmbH
- hardcover
- 304 Seiten
- Erschienen 2012
- Hesse GmbH
- Gebunden
- 496 Seiten
- Erschienen 2019
- Hirnkost
- hardcover
- 180 Seiten
- Erschienen 2026
- Stocker, L
- Gebunden
- 144 Seiten
- Erschienen 2020
- C.Bertelsmann Verlag




