Warum sterben täglich Menschen im Krieg?: Argumente gegen die Liebe zur Nation
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Beschreibung
Jeden Tag sterben Menschen im Krieg, werden durch Minen verstümmelt und von ihren Wohnorten vertrieben. Die Auffassung, dass Krieg zur Sicherung von Frieden und Freiheit erforderlich ist, ist weit verbreitet, sonst gäbe es die Unterstützung der Kriegsvorbereitungen in Friedenszeiten nicht. Der Wunsch nach Frieden ist ebenso weit verbreitet. Grund genug, sich um den Inhalt des Friedens zu kümmern, dessen Verteidigung Krieg wert sein soll. Warum beginnt die Gründung einer Nation oft mit einer 'ethnischen Säuberung'? Wo fängt übertriebener Nationalismus an und wo hört gesunder Nationalismus auf? Was ist ein Franzose? Was unterscheidet einen Deutschen von einem Russen oder einem Amerikaner? Warum soll das Vaterland leben, auch wenn wir sterben müssen? Wer angesichts der Kriegsgräuel Frieden fordert, kritisiert den kriegsträchtigen Inhalt des Friedens nicht. Wer gegen bestimmte Waffengattungen protestiert, ändert nichts an den Kriegsgründen. Wer von den Politikern fordert, den Frieden zu sichern, hat nicht verstanden, warum immer 'zurückgeschossen' wird. Wer auf das Völkerrecht verweist, wird eines Besseren belehrt. Wer für den Frieden betet, wird nicht gehört. Wer gegen die Kriegsbereitschaft mobilisieren will, muss verhindern, dass die Mehrheit der Bevölkerung bereit ist, für ihre Nation das eigene wie das Leben anderer zu opfern. Wer gegen Krieg ist, braucht Argumente gegen die Liebe zur Nation.
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Über den Autor
- Kartoniert
- 467 Seiten
- Erschienen 2013
- Suhrkamp Verlag
- paperback
- 330 Seiten
- Erschienen 2015
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- Erschienen 2022
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- Mauke
- Kartoniert
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- Erschienen 2020
- Suhrkamp Verlag
- perfect -
- Erschienen 2012
- Bastei Lübbe
- hardcover
- 527 Seiten
- Erschienen 2013
- Campus Verlag
- Gebunden
- 516 Seiten
- Erschienen 2022
- De Gruyter Oldenbourg



