Die Reichsbahn und die Juden 1933-1939: Antisemitismus bei der Eisenbahn in der Vorkriegszeit
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Beschreibung
Nicht erst im Holocaust, sondern schon bald nach Hitlers Machtantritt begann die Einordnung der Deutschen Reichsbahn in die Judenpolitik des Dritten Reiches: Entlassung ihrer jüdischen Eisenbahnbeamten, Boykott jüdischer Lieferanten, Arisierung von Grundstücken aus jüdischem Besitz und Diskriminierung jüdischer Fahrgäste kennzeichneten die Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg bei der Staatsbahn unter ihrem Generaldirektor Julius Dorpmüller. Hinzu kamen schon zu Friedenszeiten zahlreiche Transporte in die frühen Konzentrationslager sowie erste Deportationen polnischer und deutscher Juden vor und nach dem 9. November 1938, nicht zu vergessen Sonderzüge in die Emigration. Die umfangreiche Studie beschreibt diese historischen Fakten und skizziert dabei eine Fülle von Biographien. Sie geht jedem Detail antisemitischer Vorgänge bei der Eisenbahn vor dem 1. September 1939 nach, die sich nur als Wurzeln späteren Unheils begreifen lassen.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 416 Seiten
- Erschienen 2019
- De Gruyter Oldenbourg
- paperback
- 267 Seiten
- Erschienen 2003
- C.H.Beck
- paperback -
- Erschienen 1984
- Gesellschaft mbH
- Geheftet
- 24 Seiten
- Erschienen 2022
- Wochenschau Verlag
- Gebunden
- 308 Seiten
- Erschienen 2017
- De Gruyter Oldenbourg



