"Zum Schutze des deutschen Blutes . . ." "Rasseschande"-Gesetze im Nationalsozialismus
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Beschreibung
Das "Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre" vom 15. September 1935 bildete die Grundlage der Blut- und Rassenschandegesetze, in denen versucht wurde, die Rassenlehre juristisch exekutierbar zu machen. Die hier erstmals zugänglich gemachten Akten von Prozessverläufen vor dem Wiener Landgericht zeigen exemplarisch eine eigentümliche Ambivalenz im Sinne der Begegnung von kleinbürgerlichem Muff und Welttragödie. Denunziationen, meist im unteren Sozialbereich der Gesellschaft, lösten Prozesse aus. Bettgeschichten und kleinbürgerlicheBeziehungskisten wurden von willfährigen Juristen auf die Bühne gezerrt, auf der eine abendländische Tragödie ablief, in der es um nichts weniger als die Vernichtung der Juden in Europa ging.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 563 Seiten
- Erschienen 2014
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2005
- Chronos
- Gebunden
- 848 Seiten
- Erschienen 2008
- De Gruyter Saur




