Bedrohte Saat
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Beschreibung
Vor etwa 10 000 Jahren begann das älteste Open-Source-Projekt der Menschheit. Samen von Wildpflanzen wurden gesammelt, vermehrt und getauscht, Kulturpflanzen wurden gezüchtet und verbreitet. Das Ergebnis ist ein Reichtum an Sorten, der das bedeutendste kulturelle Erbe der Menschheit darstellt und Grundlage für das Überleben künftiger Generationen bildet. Heute ist das Saatgut die letzte Bastion im Kampf der Agrokonzerne um die weltweite Kommerzialisierung lebensnotwendiger Güter. Ein parasitäres System etabliert sich, das ohne eigene Wirtschaftsleistung Profite von gigantischen Ausmaßen abschöpft und in seiner Gier selbst vor den Ärmsten der Armen nicht Halt macht. Sieben Autoren berichten über die fragwürdigen Methoden, durch wirtschaftlichen Druck und politische Einflussnahme, mit Hilfe neuer Technologien und rechtlicher Fehlentwicklungen die Kontrolle über das Saatgut zu erlangen. Sie verdeutlichen die daraus resultierenden Probleme von globalem Ausmaß und berichten aus politisch-ökonomischer, sozialer, kulturhistorischer und ernährungswissenschaftlicher Sicht von ihren Erfahrungen in der Saatgutzucht und Entwicklungshilfe. von Christ, Manfred
Produktdetails
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Über den Autor
- pamphlet
- 32 Seiten
- Erschienen 2002
- Bernard, Gottfried
- Gebunden
- 288 Seiten
- Erschienen 2015
- Verlag Eugen Ulmer
- hardcover -
- Erschienen 1978
- blv
- Hardcover
- 358 Seiten
- Erschienen 2001
- -
- Kartoniert
- 299 Seiten
- Erschienen 2017
- Piper Taschenbuch
- hardcover -
- Erschienen 2007
- BLV Buchverlag




