Grenzen
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Beschreibung
Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs triumphierte die Ideologie der Grenzenlosigkeit. Systembarrieren waren gefallen. Innerhalb des EU-Schengenraumes wurden die Binnengrenzen aufgehoben. Es schien, als würde es demnächst keine Grenzen auf der Welt mehr geben. Doch bald kippte die Euphorie um die proklamierte Grenzenlosigkeit. Sie machte dem Ruf nach Wiedererrichtung von Grenzen Platz: gegenüber MigrantInnen, gegenüber chinesischen Firmenübernahmen, gegenüber einer Islamisierung der europäischen Gesellschaft und vielen anderen "fremden" Einflüssen. Ob fremdenfeindlich oder fremdenfreundlich, beide Lager weisen eine Gemeinsamkeit auf: Sie instrumentalisieren die Grenze in Hinblick darauf, wie sie - durch Befestigung oder durch Abbau - dem Wohlergehen der eigenen Gruppe in der Gesellschaft bzw. der jeweiligen Vision davon nutzt. von Komlosy, Andrea
Produktdetails
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Über den Autor
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- Kulturmaschinen Verlag
- paperback
- 256 Seiten
- Erschienen 2004
- Edition Nautilus GmbH
- Gebunden
- 264 Seiten
- Erschienen 2011
- wbg Academic in Herder
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- 208 Seiten
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- 176 Seiten
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- Kartoniert
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- Düsseldorf University Press
- hardcover
- 517 Seiten
- Erschienen 2007
- De Gruyter Akademie Forschung
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- Carlsen
- Hardcover
- 317 Seiten
- Erschienen 2006
- Brill | Fink




